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Letzte Woche haben die Familie Spitzauer und Markus Hager mit der Karottenernte angefangen. Heute zeigen wir, warum die Karotten in keiner unserer Kisten fehlen dürfen.
Karotten finden sich heute weltweit in allen Küchen. Ursprünglich stammt sie jedoch aus Zentralasien.
Neben kleineren Mengen an Eisen, Kalium und Calcium ist Betacarotin mit 5 - 30 mg / 100g der wichtigste Inhaltsstoff der Karotte. Das Wurzelgemüse ist damit der wichtigste Lieferant für die Vorstufe von Vitamin A. Das ist unter anderem wichtig für unser Sehvermögen und das Wachstum der Haut. Bereits eine mittelgroße Karotte genügt, um unseren Tagesbedarf an Vitamin A zu decken.
Damit unser Körper das Betacarotin optimal aufnehmen kann, sollten Karotten gekocht werden. Dadurch werden die Zellmembranen aufgebrochen und das hitzebeständige Betacarotin freigesetzt. Damit der fettlösliche Pflanzenstoff optimal im Körper transportiert werden kann, kombiniert man die Karotten am besten mit etwas Butter, Käse oder Öl.
Übrigens: Wenn Babys viel Karottenbrei essen, verfärbt das Betacarotin die Haut gelblich. Bei Erwachsenen ist der Effekt erst ab täglich 5 kg Karotten zu erkennen.
Aufgrund des hohen Gehalts an Antioxidantien wird den Karotten eine gewisse krebshemmende Wirkung nachgesagt. Die Antioxidantien helfen die freien Radikale zu binden, die sonst Schäden am Erbmaterial der Zellen verursachen können.
Unser Angebot:
Wir nehmen unsere Verantwortung für das Klima sehr ernst und schreiben uns deshalb auf die Fahnen, klimafreundlich zu sein. Aber was genau heißt das eigentlich?
Zunächst geht es darum, den Ist-Zustand festzustellen. Deshalb berechnen wir jedes Jahr für unseren Betrieb den CO2-Fußabdruck. Aus dem Wissen darüber, wo wir CO2 produzieren, haben wir folgende Maßnahmen abgeleitet, die dabei helfen, CO2 zu reduzieren:
Trotz aller Bemühungen CO2 einzusparen, bleibt ein unvermeidbarer Rest. Selbst der Betrieb von Elektro-Fahrzeugen ist nicht völlig CO2-frei. Zudem ist die Technologie noch nicht soweit ausgereift, dass wir alle Touren elektrisch fahren können.
Deshalb ist der nächste Schritt, CO2 zu binden. Aus diesem Grund beteiligen wir uns am Humusaufbau-Pilotprojekt im Berchtesgadener Land. Ziel des Projektes ist es, Kohlenstoff aus der Luft im Acker- und Grünland in Form von Humus langfristig zu binden. Zudem steigert ein höherer Humusanteil im Boden die Bodenfruchtbarkeit und sichert so langfristig die Erträge. Also eine wunderbare Win-Win-Situation!
Zusätzlich haben wir uns dazu entschlossen, die unvermeidbaren CO2-Emissionen durch ein offiziell anerkanntes System von der Greensurance Stiftung zu kompensieren. Mit unserer Kompensation fördern wir, zusammen mit unseren Ökokisten-Kollegen, zwei Projekte, die uns sehr am Herzen liegen:
Moore sind sie effektivsten landgebundenen CO2-Speicher der Erde, bieten Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere und tragen zum Hochwasserschutz bei.
Durch die Kompensation erreichen wir, dass wir CO2 neutral liefern können. Und das Schöne daran ist, dass dabei Klima- und Naturschutz Hand in Hand gehen!
Weitere Informationen was uns zum Thema Nachhaltigkeit bewegt, finden Sie hier.
Die Familie Spitzauer hat eine sehr schöne Partie Spitzkraut geerntet. So können wir Ihnen das milde und zarte Kraut zu einem attraktiven Preis in Ihre Gemüsekiste packen.
Spitzkraut ist milder als das Weißkraut. Im Frühjahr und Sommer ist es besonders zart. Deshalb vertragen ihn empfindliche Menschen oft besser als Weißkraut.
Mit seinem milden Geschmack eignet sich Spitzkohl sehr gut für einen Rohkostsalat. Es kann aber auch gedünstet oder als Rouladen zubereitet werden.
Spitzkraut sollte möglichst frisch zubereitet werden. Im Gemüsefach des Kühlschranks hält es sich 2 Tage. Eingeschlagen in einem feuchten Tuch welkt es weniger schnell.
Im Spitzkraut ist viel Ascorbigen enthalten, das beim Kochen in Vitamin C umgewandelt wird. Durch die vielen Ballaststoffe regt es außerdem die Verdauung an.
Unser Angebot:
Kaum ein Bereich der Lebensmittelerzeugung ist so gut überwacht und kontrolliert wie die Herstellung von biologischen Lebensmitteln. Da die Begriffe "bio" und "öko" gesetzlich geschützt sind, dürfen sie nur verwendet werden, wenn die Einhaltung der Richtlinien durch anerkannte Öko-Kontrollstellen zertifiziert wird.
Und so bekommen Bio-Betriebe mindestens einmal im Jahr Besuch vom Bio-Kontrolleur. Bei uns hat der Inspekteur letzte Woche unseren Betrieb durchleuchtet. Heute möchten wir Ihnen Einblick geben, wie eine Bio-Kontrolle durchgeführt wird.
Die Bio-Kontrolle umfasst eine Besichtigung des gesamten Betriebes, also der Flächen, der Gebäude und der Verarbeitungsbereiche. Dabei wird zum Beispiel darauf geachtet, dass die Haltungsbedingungen für Tiere den Ökovorschriften entsprechen, aber auch welche Betriebs- und Reinigungsmittel verwendet werden. Zudem wird anhand aller Rechnungen geprüft, ob die Produkte, die wir verkaufen ausschließlich aus biologischen Anbau stammen. Alles wird genau in einem Prüfbericht festgehalten.
Nach der nochmaligen Prüfung des Prüfberichts in der Kontrollstelle erhalten wir als Ergebnis ein Zertifikat, das uns erlaubt für ein Jahr Bio-Produkte herzustellen und zu vermarkten.
Zu der "normalen" Bio-Kontrolle nach EU-Richtlinien kommt bei uns noch die Prüfung der Einhaltung der Demeter-Kriterien. Dazu gehören u.a.:
Nicht zuletzt unterziehen wir uns der Kontrolle der Kriterien des Ökokisten-Verbands. Wir möchten uns durch die gemeinsam erarbeiteten Qualitätstandards von den Handelsstrukturen im Discount- und Supermarktbereich abgrenzen.
Unter anderem regeln die Kriterien, wie die Kundenzufriedenheit sichergestellt wird oder welche Qualitätsmaßstäbe für Obst und Gemüse gelten. Ziel dieser konsequenten Vorgehensweise ist es, den anspruchsvollen Verbrauchern, die sich Woche für Woche auf „ihre Ökokiste“ verlassen, vollständige Sicherheit und umfangreiche Transparenz in folgenden Bereichen zu geben:
Neben den "Basis"-Richtlinien bewegen uns im Verband aber auch Zukunftsthemen wie z.B. der Klimawandel. Da wir die Kisten nur in der Region auf optimierten Touren ausliefern, entsteht ein geringerer CO2-Fußabdruck als beim Einkauf jedes einzelnen im nächsten Bio-Laden. Um dies quantifizieren zu können, erstellen wir seit zwei Jahren eine CO2-Bilanz, auf deren Basis wir weitere Maßnahmen ableiten können, um unseren CO2-Ausstoß zu reduzieren.
Um alles zu überprüfen, benötigt ein Kontrolleur auf unserem Betrieb über 2 Tage Zeit.
Und damit wird klar: Dieses aufwändige Kontrollsystem kostet nicht nur viel Zeit für die Vorbereitung und Begleitung der Kontrolle - auch der Kontrolleur und die Kontrollstelle müssen für Ihren Aufwand entlohnt werden. Nicht zuletzt aus diesem Grund sind biologische Lebensmittel etwas teurer als nicht biologische Ware. Damit bekommen Sie jedoch auch die Sicherheit, Produkte, hergestellt nach den höchsten Standards, genießen zu können.
Ob Weihnachten oder Ostern... unsere Hühner legen ihre Eier weniger nach unserem Bedarf, als nach ihrem Wohlbefinden. Unseren Hühnern geht es auf der Weide gut. Das zeigen sie uns dadurch, dass sie gerade besonders viele Eier legen. Das freut uns sehr! Schwierig ist nur, dass die Legefreude der Hühner nicht auf den großen Oster-Bedarf trifft.
Deshalb können wir zur Zeit für unser Eier-Angebot aus dem Vollen schöpfen:
Ein Hühnerleben in Würde
Scharren und Picken gehört auf einem Hühnerhof mit artgerecht gehaltenen Hühnern dazu. Deshalb ist der Auslauf für unsere Hühner selbstverständlich. Damit es immer frisches Grün zu knabbern gibt, ziehen wir unseren mobilen Hühnerstall immer wieder auf ein frisches Fleckchen. Damit die scheuen Fluchttiere den Auslauf auch benutzen, ist dieser mit Sträuchern, mobilen Unterständen oder extra hohen und blühenden Kräutern und Gräsern ausgestattet.