Staudensellerie - ein alteingesessener Exot

StaudensellerieNächste Woche gibt es Staudensellerie vom Obergrashof. Dieser gilt bei uns immer noch als Exot, obwohl sein Ursprung in Europa liegt. In Großbritannien, den USA und rund ums Mittelmeer gehört er zu den wichtigsten Gemüsesorten. Sellerie diente den alten Ägyptern als Grabbeigabe und die Griechen und Römer widmeten ihn Hades, dem Gott der Unterwelt. Zudem trugen die alten Römer bei Festgelagen oftmals Kränze aus Sellerie, um sich vor einem Kater zu schützen. Vielleicht kommt daher die Selleriestange in der Bloody Mary.
 
Die knackigen und dabei zarten Stängel des Staudensellerie schmecken roh ebenso köstlich wie gekocht oder Überbacken. Dabei schmeckt er nur mild nach Sellerie.

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Frische Küchenkräuter im Bund

Ob Fisch, Fleisch, Pasta oder Salate - frische Kräuter verfeinert Gerichte optisch und geschmacklich. In der kommenden Woche haben wir eine Vielzahl an Küchenkräutern im Bund im Angebot.

KräuterGrundsätzlich gilt, dass Sie frische Kräuter so schnell wie möglich verbrauchen sollten.  Damit Sie trotzdem möglichst lange Freude an den Kräutern haben dürfen diese nicht austrocknen. Sie können die Stielenden etwas abschneiden und die Kräuter so in ein Glas mit Wasser stellen, dass nur die unteren Stiele im Wasser stehen. Alternativ können Sie die Kräuter auch in ein feuchtes Tuch einschlagen und sie in den Kühlschrank packen.

Unser Angebot:

KoKoTo - Hühner-Trockenkot-Sticks für eine natürliche Pflanzenernährung

Kokoto

Kokoto ist ein hundertprozentiger Naturdünger von biologisch gehaltenen Hühnern aus Österreich. Auf 1100 m Seehöhe in Kärnten wird dieser einzigartige Dünger hergestellt. Zu verwenden ist dieses Spezialprodukt für alle Balkon Gemüse-Kräuter und Zimmerpflanzen. Wie in Guano sind in Kokoto alle wichtigen Nährstoffe für eine ausgewogene Versorgung von Grünpflanzen enthalten.

Die Kokoto-Sticks sind leicht anzuwenden. Jungpflanzen bekommen 2 - 3 Sticks rund um den Pflanzenstamm in die Erde gedrückt, ausgereifte Pflanzen 10 - 20 Sticks. Diese Düngermenge können Sie alle 3 - 4 Wochen wiederholen.

Unser Angebot: 

Betriebsführung

Gisela SenglAm kommenden Freitag, den 21. Juli besucht uns um 16:00 Uhr der Ortsverein Laufen von Bündnis 90 / Die Grünen. Mit dabei ist auch Gisela Sengl, Agrarpolitische Sprecherin der Grünen im Bayerischen Landtag. Wir möchten Sie gerne mit zu der Betriebsführung einladen.

Treffpunkt: Freitag, 21. Juli um 16 Uhr bei uns in Niederheining

Programm:

  • Begrüßung
  • Betriebsbesichtigung
    • Mobilstall der Legehennen
    • Kommissionierung
  • Meinungsaustausch mit Gisela Sengl über agrarpolitische Themen wie Tierschutz, umweltgerechte Produktionsweisen und Pflanzengift Minimierung
  • Was bedeutet die Mitgliedschaft in der Ökomodellregion für Laufen?
    Erläuterungen von Georg Linner
  • Verkostung
  • Ende um ca. 19 Uhr

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Frisch von unseren Bienen: Waldhonig

WaldhonigLetzte Woche war  es wieder soweit: unsere Bienen haben fleißig Honig hergestellt und wir haben die bernsteinfarbene süße Köstlichkeit ernten dürfen. Um den Honig zu produzieren haben die Bienen diesmal keine Blüten besucht sondern sind in den Wald geflogen.

Waldhonig entsteht nicht aus dem Nektar von Blüten. Die Bienen sammeln stattdessen Honigtau. Dieser Honigtau wird von Insekten mit stechend-saugenden Mundwerkzeugen, wie z.B. Blattläusen gebildet. Die Pflanzensauger entziehen dem Pflanzensaft Nährstoffe und erzeugen so den Honigtau.

Da der Waldhonig das Ergebnis vom gleich mehreren Insekten ist, ist er auch besonders reich an wertbestimmenden Inhaltsstoffen, wie z.B. Enzymen. Das zeigt sich in seiner dunkleren Farbe, seinem Reichtum an Mineralstoffen und an seinem kräftigen würzig-malzigen Geschmack. Da Waldhonig nicht so viel Glucose enthält bleibt er länger flüssig als Blütenhonig.

Honig ist nicht nur ein beliebtes Süßungsmittel. Er ist auch ein effektives Mittel gegen Husten. Außerdem enthält er entzündungshemmende Enzyme, bioaktive Stoffe und Antioxidantien.

Unser Angebot:

Fenchel von Hans Spitzauer

Nächste Woche haben wir Ihnen Fenchel von Hans Spitzauer in einige Ökokisten eingeplant.

Der Fenchel wurde 2009 zur Arzneipflanze des Jahres gekürt. Die Äbtissin und Heilerin Hildegard von Bingen schrieb im 12. Jahrhundert: „Wie auch immer er gegessen wird, macht er den Menschen fröhlich und vermittelt ihm angenehme Wärme und guten Schweiß und eine gute Verdauung.“

Fenchel als Gemüse genossen ist leicht verdaulich, beruhigend für den Magen und Darm. Vor allem stillende Mütter profitieren von den Eigenschaften des Fenchelgemüses. Es beugt bei Mutter und Kind Blähungen vor und tut dem zarten Verdauungssystem des Kindes gut. Außerdem enthält Fenchelgemüse viel Vitamin C und fördert die Milchbildung.

Zum Kochen wird die Knolle längs aufgeschnitten und geviertelt um dann etwa 15 Minuten in wenig Salzwasser gegart zu werden.
Auf unserer Homepage finden Sie auch ein Rezept zu einem Fenchelcarpaccio.

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Buschbohnen bzw. Fisolen von Rosi Klinger

FisolenDie Buschbohnen werden in Südamerika bereits seit 8.000 Jahren kultiviert. Im 16. Jahrhundert brachten die Spanier sie mit nach Europa. Bei uns sind diese Körnerleguminosen auch unter dem Namen Fisolen bekannt.

Die Samen der Buschbohnen haben einen hohen Gehalt an Proteinen, darunter eine Reihe von essentiellen Aminosäuren. Zudem enthalten Bohnen größere Mengen an Mineralstoffen wie Calcium, Kalium, Magnesium und Eisen sowie zahlreiche Vitamine. Man sagt Buschbohnen eine cholesterin- und blutzuckersenckende Wirkung zu. Deshalb sollten sie häufig auf dem Speiseplan stehen.

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