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Kein Brot von der Bäckerei Wahlich

 Unser Bäcker Michael Wahlich hatte einen Fahrradunfall und ist erstmal außer Gefecht gesetzt. Deshalb können wir leider in der Zeit von 23. Mai bis 2. Juni kein Brot und Kleingebäck von der Bäckerei Wahlich an Sie liefern.

Über unseren Online-Shop können Sie feststellen, ob es für Ihre Lieferung eine Alternative von der Bäckerei Wolfgruber gibt. Am Dienstag können wir allerdings kommende Woche kein Brot liefern. Wir bitten um Ihr Verständnis und wünschen Michael alles Gute!

Atmen mit der Klimakrise - ökologisch - sozial - spirituell

 Der Klimawandel ist Realität. Wir erleben es auf unseren Höfen. Jeder, der mit der Natur arbeitet, macht heute extreme Wettersituationen durch. Man ist konfrontiert mit verdorrten Kulturen oder von Starkregen abgeschwemmten Böden. Die Viehhaltung kann zu einer Gratwanderung werden, wenn die Weiden austrocknen. Der Grundwasserstand sinkt, Quellen versiegen. Der Waldbestand ist mit abgestorbenen Bäumen durchsetzt.

Klimawandel? Jahrelang haben wir uns gefragt: Ist dies jetzt ein Wandel des Klimas oder einfach eine extreme Wettersituation? Ist alles übertrieben? Werden die computersimulierten Vorhersagen überhaupt eintreffen? Vielleicht ja, vielleicht nein. Tatsache ist, dass wir heute betroffen sind. Immer deutlicher erkennen wir, wie die atmosphärischen Hüllen zu dem ganzen Erdorganismus gehören. Über der erdigen Humushaut atmet die Luft- und Wärmehaut der Erde. Kein Mensch hat da bewusst und willentlich etwas verändert. Der Klimawandel kommt wie von außen auf uns zu. Die Peripherie, die wir bisher gar nicht im Bewusstsein hatten, spricht zu uns: Hei, Menschen, wacht auf!

Doch wer spricht da genau? Sind wir es selber? Wir ahnen, dass wir nicht nur als einzelne Ich-Punkte hier auf der Erde sind. Wir existieren auch außerhalb des Punktes, die Peripherie gehört zu uns. Wir haben gleichsam ein peripheres Ich. Es ist ein Erlebnis in zwei Schritten. Erstens: Ich existiere auch in der Peripherie, dadurch bin ich gemeinsam mit allen anderen Menschen eine Menschheit, direkt, ohne Unterscheidung nach Kultur, Sprache oder Herkunft. Und zweitens: Für «das Ganze» bin ich und sind wir verantwortlich. Sind wir das wirklich? Mit dieser Erkentnis aufzuwachen, ist ein Schock: Hat es überhaupt einen Sinn, auf diese Erde zu kommen? Kann die Erde meinen Fußabdruck überhaupt ertragen? Für die Klimajugend wird aus dem Klimawandel die Klimakrise – und sie fordert einen Systemwandel.

Wir kommen zu einem erweiterten Begriff von dem Wandel, der von uns gefordert ist: Klimawandel – in der ökologischen Dimension, in der sozialen Dimension, in der spirituellen Dimension. Wie können wir wieder zu Atem kommen in diesen drei Dimensionen, zu einem erfrischenden Atmen auf der Erde, zu einem vertrauensvollen Atmen in der Sozietät, zu einem befreienden Atmen als individueller Mensch?

Klimawandel ökologisch heißt, anders mit den Ressourcen der Erde umzugehen, heißt für uns, den landwirtschaftlichen Organismus nicht nur von innen her zu verstehen, sondern auch von außen, aus der Klimafrage, aus dem Blick auf das Lebewesen Erde. Wie können wir den Kohlenstoff, der zu viel ist in der Atmosphäre, in die Lebenszyklen unserer Höfe einbinden?

Klimawandel sozial heißt, dass auch und gerade das soziale Klima in vielen Ländern dabei ist, zu zerbrechen – und ebenso in der Weltgemeinschaft. Wie weiter in Bolivien, in Chile, im Libanon, in Hongkong, in England, in Frankreich ... und eigentlich überall, auch in «unseren» Gemeinschaften? Wie kommen wir zu zukunftsfähigen Sozialgestaltungen, wo die Menschenwürde jedes Einzelnen von der Gemeinschaft getragen werden kann?

Klimawandel spirituell heißt, das «Ich» neu zu erfahren. «Ich» ist nicht, sondern entsteht. Und zwar entsteht es im Dialog. Im Dialog mit dem anderen Ich, mit der Welt, mit dem höheren Ich seiner selbst. Als Wesen unter Wesen. Nicht als Ego. Wie kommen wir zu einem geistigen Klima, das den Einzelnen befähigt, im Dialog mit der Welt über sich selbst hinauszuwachsen?

Aktuelles im Frischeangebot

 SpargelGrüner Spargel von Hans Spitzauer

Durch die kühlen Temperaturen ist der Spargel von Hans Spitzauer in den letzten Wochen langsamer gewachsen. Ab nächster Woche können wir Ihnen aber endlich wieder eine überschaubare Menge davon anbieten.

Im Vergleich zu den weißen Varianten zeichnet sich der grüne Spargel durch einen intensiveren und herzhafteren Geschmack aus. Grün gefärbt ist der Spargel wenn er nicht im Damm sondern offen in der Sonne wächst und den Pflanzenfarbstoff Chlorophyl ausbilden kann. 

Spargel ist eine wertvolle und kalorienarme Quelle für Vitamine und Ballaststoffe.

Unser Angebot:

Spinat von Hans Spitzauer

Auch der Spinat ist in der kommenden Woche bei der Familie Spitzauer erntereif.

"Spinat ersetzt die halbe Apotheke" sagt der Volksmund. Auch wenn sein Eisengehalt oft überschätzt wurde, besitzt er einen hohen ernährungsphysiologischen Wert, denn er ist besonders reich an Mineralstoffen, Vitaminen und auch an Eisen. Die natürlich im Spinat vorkommende Oxalsäure wird durch Calcium (z.B. in Milch und Käse) neutralisiert. Spinat regt die Blutbildung sowie die Sekretion der Bauchspeicheldrüse, der Magenschleimhaut und der Galle an und wirkt in milder Weise auf die Verdauung - die Franzosen sprechen vom "Besen des Magens".

Unser Angebot:

 

Neu: Sirup aus Lines Manufaktur

SirupIn unserer Ökomodellregion gibt es viele Schätze von Biobauern und kleinen Bio-Manufakturen zu entdecken. Eine davon sind die Sirupe von der Lines Manufaktur.

Katrin Geiger stellt in Schlichten bei Tittmoning handgemachte Leckereinen aus Natur und Garten her. Ihr Angebot wechselt mit der Jahreszeit und nach Lust und Laune. Nichts ist von Dauer - aber es gibt immer etwas Neues. Aus über 30 Sorten Äpfel und Birnen kocht sie Fruchtaufstriche und Sirupe, bäckt Früchtebrote, presst Säfte und Muse und vieles mehr.

Alle Produkte sind ohne künstliche Aromastoffe und Konservierungsmittel. Die Sortenvielfalt ist ihre Quelle für die Geschmacksvielfalt, Natur- und Artenschutz erreicht sie durch sensiblen Umgang mit der Lebensraumvielfalt.

Unser Angebot finden Sie im Shop im Menüpunkt "Ökomodellregion" (nur solange der Vorrat reicht):

Käse der Woche

Eine Spazialität des Frühlings: Maigouda

Wenn die Temperaturen steigen, werden die Kühe der Familie De Lange auf die Sommerweiden getrieben und fressen dort das frische Frühlingsgras. Aus dem jungen Gras entsteht eine besondere Milch mit vielen ungesättigten Fettsäuren.

Durch den höheren Fettanteil wird der Käse extra cremig und weich.

Der Milchviehbetrieb der Familie De Lange befindet sich am Rande des schönsten Naturschutzgebiets der Niederlande, des Weerribben-Nationalparks. Das Unternehmen zeichnet neben seiner biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise besonders der Schutz der Ackervögel aus. 33% der Weideflächen werden so bewirtschaftet, dass nicht nur die Kühe grasen, sondern auch Wiesenbrüter ihre Küken aufziehen können.

Unser Angebot:

 

Pecorino mit Pistazien

Dieser Pecorino wird nach einem alten, unveränderten Rezept hergestellt. Der elfenbeinfarbene Teig ist kompakt und gleichmäßig und wird optisch und geschmacklich durch die typisch grünen, nussigen Pistazienkerne abgerundet.

Unser Angebot:

 

Biohof Lecker

Lieferservice direkt vom Bauernhof