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Total tolle Knolle

Die Kartoffel

Historisches

Die Kartoffel stammt aus den südamerikanischen Anden. Sie war für die dort lebenden Inka, was die Kuh für die Inder ist. Sie verehrten die Knolle und die dazu gehörige Kartoffelgöttin Axomama.

Dort entdeckten die Spanier die Kartoffel in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. In Europa begann die Kartoffelpflanze ihren Siegeszug nicht etwa wegen ihrer nahrhaften Früchte, sondern wegen ihrer schönen Blüte und des üppigen Laubes. Als Zierpflanze zog sie zuerst in botanische Gärten ein.

Preußenkönig Friedrich II. (1712 - 1786) befahl während seiner Regentschaft mehrfach den Anbau von Kartoffeln. Er befand sie als besonders geeignet, um die schwankenden Getreiderträge auszugleichen und damit die Nahrungssicherheit der Bevölkerung zu sichern.

Das steckt drin

Kartoffeln enthalten an den grünen Stellen Solanin. Dieses kann zu Vergiftungen führen, weshalb grüne Kartoffeln aussortiert werden. Kartoffeln sind reich an Kohlenhydraten. Allergien gegen die Knollen sind selten.

 

Die Kochtypen

Festkochend: Diese Kartoffeln enthalten 11 - 13% Stärke. Sie springen beim Kochen nicht auf, sind auch nach dem Kochen fest, feinkörnig und feucht. So eignen sie sich vor allem für Kartoffelsalat, Gratin, Salz- und Pellkartoffeln.

Vorwiegend festkochend: Die Schale der Kartoffeln springt beim Kochen leicht auf. Ihr Inneres ist mäßig feucht und feinkörnig. Sie eignen sich für Salz-, Pell- und Bratkartoffeln sowie für Aufläufe.

Mehligkochend: Hier finden sich mit 14 - 16% die höchsten Stärkegehalte. Bereits beim Kochen zerfallen diese Kartoffeln und werden mehlig sowie trocken. Daher eignen sich mehlige Kartoffeln besonders gut für Püree, Puffer, Kroketten, Gnocchi und Suppen.

Unser Kartoffelangebot:

 

Neu als Lieferant dazu gekommen ist unser Nachbar Martin Kroiß. Er hat im letzten Jahr den Langbauernhof auf ökologischen Landbau umgestellt und kann nun seine Produkte als "in Umstellung auf ökologischen Landbau" vermarkten:

 

Alles-Raus-Kiste

Auch wir nähern uns in größer werdenden Schritten dem wohl verdienten Sommer-Betriebsurlaub 2022. Dieser startet am 29.8. und endet am 11.9.
Damit uns so wenig wie möglich der wertvollen Lebensmittel "bleiben", wird es auch in diesem Jahr wieder eine "Alles-Raus-Kiste" geben, die in der Woche vor dem Betriebsurlaub (Fr. 26.8. und Sa. 27.8.) zu haben ist.

Speziell für unsere Kunden, die am Samstag beliefert werden, aber auch auf Vorbestellung zur Abholung bei unserem Ab-Hof-Verkauf - am Freitag zwischen 14:30 und 16:30 Uhr ist sie zu haben.

In unsere "Alles-Raus-Kiste" packen wir alle Produkte, die wir nicht über unseren Betriebsurlaub hinaus lagern können. Die Kiste kostet 9,50 € und enthält Produkte im Wert von mindestens 14 € aus den Produktbereichen Obst, Gemüse und Milchprodukte.

Nur solange der Vorrat reicht. Nur einmal je Bestellung.

100 % Bio

Kontrolliert 100% Bio

 

Kaum ein Bereich der Lebensmittelerzeugung ist so gut überwacht und kontrolliert wie die Herstellung von biologischen Lebensmitteln. Da die Begriffe "bio" und "öko" gesetzlich geschützt sind, dürfen sie nur verwendet werden, wenn die Einhaltung der Richtlinien durch anerkannte Öko-Kontrollstellen zertifiziert wird.

Und so bekommen Bio-Betriebe mindestens einmal im Jahr Besuch vom Bio-Kontrolleur. Bei uns hat der Inspekteur letzte Woche unseren Betrieb durchleuchtet. Heute möchten wir Ihnen Einblick geben wie eine Bio-Kontrolle durchgeführt wird.

Die Bio-Kontrolle umfasst eine Besichtigung des gesamten Betriebes, also der Flächen, der Gebäude und der Verarbeitungsbereiche. Dabei wird zum Beispiel darauf geachtet, dass die Haltungsbedingungen für Tiere den Ökovorschriften entsprechen, aber auch welche Betriebs- und Reinigungsmittel verwendet werden. Zudem wird anhand aller Rechnungen geprüft, ob die Produkte, die wir verkaufen ausschließlich aus biologischen Anbau stammen. Alles wird genau in einem Prüfbericht festgehalten.

Nach der nochmaligen Prüfung des Prüfberichts in der Kontrollstelle erhalten wir als Ergebnis ein Zertifikat, das uns für ein Jahr erlaubt, Bio-Produkte herzustellen und zu vermarkten.

Zu der "normalen" Bio-Kontrolle nach EU-Richtlinien kommt bei uns noch die Prüfung der Einhaltung der Demeter-Kriterien. Dazu gehören u.a.:

// 100% Bio-Futter
// keine Enthornung
// Einsatz biologisch-dynamischer Präparate
// Ausschluss von hybriden Getreidesorten
...

Nicht zuletzt unterziehen wir uns der Kontrolle der Kriterien des Ökokisten-Verbands. Wir möchten uns durch die gemeinsam erarbeiteten Qualitätstandards von den Handelsstrukturen im Discount- und Supermarktbereich abgrenzen.

Unter anderem regeln die Kriterien, wie die Kundenzufriedenheit sichergestellt wird oder welche Qualitätsmaßstäbe für Obst und Gemüse gelten. Ziel dieser konsequenten Vorgehensweise ist es, den anspruchsvollen Verbrauchern, die sich Woche für Woche auf „ihre Ökokiste“ verlassen, vollständige Sicherheit und umfangreiche Transparenz in folgenden Bereichen zu geben:

// Höchste Qualität der Produkte
> im Sinne kontrolliert ökologischer Anbauweise, Regionalität, Frische und eigene Erzeugung

// Ökologische Vertretbarkeit
> im Sinne von kurzen Transportwegen, Verzicht auf Flugware, Mehrwegverpackung und jahreszeitlichem Angebot

// Service-Leistungen
> im Sinne moderner E-Shops, kurzer Bestellvorläufe und aktueller Saison-Angebote

// Unternehmerische Transparenz
> durch persönliche Kontakte auf Hoffesten, persönliche Gespräche am Telefon und aktuelle Informationen über Flyer, Homepage und andere Medien

Neben den "Basis"-Richtlinien bewegen uns im Verband aber auch Zukunftsthemen wie z.B. der Klimawandel. Da wir die Kisten nur in der Region auf optimierten Touren ausliefern, entsteht ein geringerer CO2-Fußabdruck als beim Einkauf jedes einzelnen im nächsten Bio-Laden. Um dies quantifizieren zu können erstellen wir seit drei Jahren eine CO2-Bilanz, auf deren Basis wir weitere Maßnahmen ableiten können, um unseren CO2-Ausstoß zu reduzieren.

Um alles zu überprüfen, benötigt ein Kontrolleur auf unserem Betrieb über 2 Tage Zeit.

Und damit wird klar: dieses aufwändige Kontrollsystem kostet nicht nur viel Zeit für die Vorbereitung und Begleitung der Kontrolle - auch der Kontrolleur und die Kontrollstelle müssen für Ihren Aufwand entlohnt werden. Nicht zuletzt aus diesem Grund sind biologische Lebensmittel etwas teurer als nicht biologische Ware. Damit bekommen Sie jedoch auch die Sicherheit, Produkte, hergestellt nach den höchsten Standards, genießen zu können.

 

Partner der Biosphärenregion BGL

Große Freude herrscht in Niederheining über die Auszeichnung als Partner der Biosphärenregion Berchtesgadener Land... 

Mehr Infos gibt's hier!

Laufener Landweizen | Ernte 2022

 

 

Letzte Woche haben wir bei sommerlich heißen Temperaturen unseren Laufener Landweizen geerntet. Wichtig bei der Getreideernte ist, dass die Körner trocken sind. Erst bei einer Restfeuchte von unter 14% sind die Körner lagerfähig. Um den besten Erntezeitpunkt zu bestimmen, prüfen wir die Körner zunächst mit unseren Sinnen. Erst wenn ein Korn sich "knackig" zerbeißen lässt ist es ausreichend trocken. Um den genauen Feuchtigkeitsgehalt zu bestimmten benutzen wir dann noch ein Getreidefeuchte-Messgerät, welches wir auch benutzen, um zu prüfen ob unsere Nudeln trocken genug sind, um diese einzupacken. Mit gemessenen 12% Restfeuchte ist unser Weizen heuer perfekt für die Lagerung.

 

Einen Tag nach dem Dreschen erfolgt die Ernte des Strohs. Die Strohschwaden haben so noch einen Tag länger Zeit zu trocknen, denn auch dieses darf nicht feucht sein, damit es im Laufe des Winters nicht zu schimmeln beginnt. Beste Strohqualität ist wichtig, damit die Tiere gesund bleiben, für die wir das Stroh als Einstreu verwenden. Vermischt mit dem Kot der Tiere kommt das Stroh als Mist im nächsten Jahr wieder als wertvoller Dünger auf unsere Wiesen und Felder.

 

Nach einigen Wochen der Kornruhe geht der Teil unserer Ernte, den wir nicht als Saatgut für das nächste Jahr brauchen weiter zur Surmühle in Teisendorf. Dort wird das Korn gemahlen zu Mehl und Grieß. Aus einem Teil des Mehls bäckt die Bäckerei Wahlich Brot und Gebäck. Den Laufener Landweizen Grieß verarbeiten wir in unserer Nudelmanufaktur weiter zu Landweizennudeln. Darüber hinaus packen wir natürlich auch 1 und 5 kg Packungen Körner und Mehl.

Laufener Landweizen Produkte sind vor allem deshalb spannend, da die alte Weizensorte noch unverzüchtet ist. Durch den geringeren Ertag enthält der Laufener Landweizen im Vergleich zu modernen Sorten mehr Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Viele Kunden berichten zudem, dass sie Produkte aus Laufener Landweizen besser vertragen.

Ressourcen sparen

Ist Ihnen an Ihrer Kiste etwas aufgefallen? Richtig! Es ist kein Adressaufkleber mehr auf der Kiste :-)

Für und Wider. Wir haben schon lange hin und her überlegt, ob wir die Adressaufkleber wirklich brauchen. Dafür spricht, dass jeder in unserem Team sofort erkennt, wer die Kiste bekommen wird. Dagegen spricht der Ressourcenaufwand für die Herstellung und den Ausdruck der Etiketten.

Sommerstreik. Letzte Woche hat unser Drucker gestreikt und so haben wir den Versuch gewagt, die Etiketten weg zu lassen. Und siehe da: es hat reibungslos geklappt :-) Wir arbeiten jetzt nur noch mit den Barcode-Etiketten. Beim Packen wird die Kiste so einem Auftrag zugeordnet und beim Ausliefern sehen unsere Fahrer auf ihren Tablets, welche Kistennummern an welche Adresse geliefert werden müssen.

Einen Kompromiss müssen wir jedoch noch eingehen: Bei Kunden, die sich ihre Lieferung zusammen an ein Depot liefern lassen, legen wir jetzt eine gedruckte Rechnung mit dazu, damit alle Empfänger desselben Abstellortes wissen, welche Kiste ihnen gehört. Apropos Depot...

Spar-Tipp | Depotkisten:
Kennen Sie schon unsere Option, Ihre Lieferung zusammen mit anderen Kunden an ein und dieselbe Stelle (s.g. Depot) liefern zu lassen und damit Lieferservice-Kosten zu sparen? Die Lieferservice-Pauschale wird nur einmal für ein Depot berechnet und auf alle Kunden aufgeteilt. Wenn wir zwei Kunden an eine Adresse liefern dürfen, zahlt jeder nur noch die Hälfte an Lieferkosten.
Kommen Sie gerne auf uns zu, wenn sie zusammen mit Ihren Nachbarn oder Arbeitskollegen ein Depot "gründen" möchten.

Besichtigung unseres Landweizen-Feldes

So wächst der Laufener Landweizen

Der Laufener Landweizen ist eine alte Weizensorte, die bereits im 16. Jahrhundert im Rupertiwinkel erwähnt wurde. Mit der Entwicklung von neuen, leistungsfähigeren Sorten kam der Laufener Landweizen mit seinen um ca. 50 - 70% niedrigeren Erträgen ins Hintertreffen. Durch Zufall wurde er vor einigen Jahren in einer Samenbank in Braunschweig wieder entdeckt.

Eine Inhaltsstoffanalyse zeigt, dass der Laufener Landweizen konventionellen Weizensorten einiges voraus hat. So enthält er mehr wichtige Mineralstoffe wie Silicium oder Zink (wichtig für das Immunsystem und die Knochen) und einen erstaunlich hohen Gehalt an Carotinoiden (wichtig für den Schutz der Haut vor der Sonne).

Möchten Sie mehr über den Laufener Landweizen erfahren? Wir besuchen mit Ihnen am Samstag kommender Woche, den 2. Juli unser Feld mit der alten Kulturfrucht. Der Unkostenbeitrag beträgt 5 €/Teilnehmer. Dafür bekommt jeder eine Packung Laufener Landweizen-Nudeln aus unserer Nudelmanufaktur und einen Jogurt aus unserer Hofmolkerei zum Probieren mit nach hause.

Wann: 2. Juli 2022 | 16:00 bis 17:00 Uhr

Wo: Urbanhof - Niederheining 1, 83410 Laufen

Unkostenbeitrag: 5 € (incl. eine Packung LLW-Nudeln + 1 Jogurt)

Wir bitten Sie um vorherige Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

oekokiste@biohof-lecker.de
Tel.: +49 (0)8682 953224
Mo. - Fr. 8:00 - 12:30
Biohof Lecker

Lieferservice direkt vom Bauernhof