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In einer Welt, in der sich Preise täglich ändern, Lieferketten schwanken und Wirtschaft oft nur auf kurzfristigen Profit ausgerichtet ist, setzen wir bewusst auf eine andere Art des Wirtschaftens: verlässlich, partnerschaftlich und nachhaltig. Denn wir sind überzeugt, dass langfristige Beziehungen und gegenseitige Unterstützung für alle Beteiligten – von den Landwirten bis zu Ihnen als unsere Kunden – den größten Wert schaffen.
Landwirtschaft braucht langfristige Planung, viel Fachwissen, Geduld und Vertrauen. Ein kleiner Hof kann sich keine Absatzspekulation leisten – er braucht feste Abnehmer, um wirtschaften zu können. Genau hier setzt das System Ökokiste an: Durch langfristige Partnerschaften mit Landwirten sorgen wir für Planungssicherheit, stärken kleinbäuerliche Strukturen und halten die Wertschöpfung in der jeweiligen Region.
Für unsere Partnerbetriebe bedeutet das: Sie können sich darauf verlassen, dass ihre Produkte abgenommen werden. Ohne den Druck, ständig Preise nach unten zu verhandeln, oder für den Handel perfekte Normgrößen zu liefern. Das schafft Sicherheit und am Ende auch Qualität für die Kunden.
Diese Art der Zusammenarbeit geht weit über den Warenaustausch hinaus: Mit vielen unserer Kollegen arbeiten wir seit vielen Jahren zusammen. Man kennt sich, man hilft sich, man kann sich aufeinander verlassen.
Das bedeutet, dass nicht nur Abnahmemengen langfristig geplant werden, sondern dass auch auf kurzfristige Entwicklungen reagiert werden kann – mit Lösungen, die für alle Seiten funktionieren.
Wenn etwa die Ernte besser ausfällt als erwartet und auf einmal Übermengen von einem Gemüse da sind, versuchen wir Überschüsse in die Kisten einzuplanen, damit nichts verschwendet wird und die Höfe nicht auf ihrer Ernte sitzen bleiben. So haben wir es z.B. letzte Woche mit dem Spargel von der Familie Spitzauer gemacht. Die Kiste ist zwar etwas teurer, dafür gab es den Spargel zu einem attraktiven Preis.
Ob Wetterextreme, steigende Betriebskosten oder Herausforderungen im Markt, in der Bio-Branche erleben wir immer wieder, dass es auf Verlässlichkeit ankommt. Gerade in Krisenzeiten zeigt sich, wie wichtig es ist, auf ein starkes Netzwerk setzen zu können.
Wirtschaftlichkeit und Werte müssen keine Gegensätze sein. Es geht nicht darum, Wachstum um jeden Preis zu erzielen, sondern darum, mit Haltung zu wirtschaften, Strukturen für die Zukunft zu stärken und Verantwortung zu übernehmen.
Dafür braucht es klare Entscheidungen: für langfristige Partnerschaften statt Billigpreise, für regionale Wirtschaftskreisläufe statt anonymer Massenware und für ein Wirtschaftsmodell, das nicht auf Kosten anderer funktioniert.
An Christi Himmelfahrt am Donnerstag, den 14. Mai, also am Vatertag, liefern wir keine Ökokisten aus. Die Touren verschieben sich wie folgt:
Bitte beachten Sie die ggf. geänderten Bestellfristen. Um diese nicht zu übersehen, bekommen Sie am Tag vor dem Bestellschluss unsere Erinnerungsmail.
Ab sofort können Sie unsere Suppenhühner ganz spontan bestellen. Wir haben sie eingefroren und liefern Ihnen diese leicht angetaut. So können Sie direkt mit der Zubereitung beginnen und ohne lange Planung eine frisch gekochte Mahlzeit genießen.
Eine selbst gekochte Hühnersuppe gilt seit Generationen als bewährtes Hausmittel. Sie liefert hochwertiges Eiweiß und wichtige Mineralstoffe. Diese Nährstoffe unterstützen das Immunsystem, wirken wohltuend bei Erkältungen und tragen zu einer ausgewogenen Ernährung bei. Zudem ist eine Hühnersuppe leicht verdaulich und stärkt den Körper in belastenden Zeiten.
Auch das Fleisch des Suppenhuhns ist vielseitig verwendbar. Nach dem Auskochen eignet es sich hervorragend für ein klassisches Hühnerfrikassee, Geflügelsalate, Pasteten, Ragouts oder als herzhafte Einlage in Suppen und Eintöpfen. Fein gezupft lässt es sich ebenso gut in Aufläufen, Wraps oder Nudelgerichten weiterverarbeiten.
Letzten Dienstag sind die jungen, 17 Wochen alten, Hühner in unseren frisch gewaschenen Mobilstall eingezogen. Sie dürfen dort jetzt erst einmal richtig ankommen und sich mit ihrer neuen Umgebung vertraut machen. Darum verbringen wir am Anfang besonders viel Zeit mit ihnen. Am wichtigsten ist zunächst, dass sie ihr Futter und Wasser umgehend finden.
Danach gilt es, im Stall die verschiedenen Ebenen - die Sitzstangen, das Staubbad und den Wintergarten - zu erkunden. Damit sie ihr neues Zuhause als solches erkennen, bleiben sie die ersten Tage im Stall. Auch dort können sie in der Erde scharren und picken, da der Mobilstall - ohne Boden - einfach auf der Wiese steht. Damit die Damen, die abends nicht gleich ihren Lieblingsplatz auf der Sitzstange finden, nicht am Boden übernachten müssen, setzen wir diese nach Sonnenuntergang darauf. So wird die Herde ruhig und ausgeglichen.
Das ist wichtig, denn unseren Hühnern wird natürlich der Schnabel nicht gestutzt. In konventionellen Haltungsformen werden oft Schnäbel gekürzt, damit die Hühner diesen nicht als Waffe gegen ihre Artgenossen einsetzen können. Das kann bei Stress durchaus einmal der Fall sein. Die Folge sind verletzte Tiere mit ausgerissenen Federn.
Wenn sich die Hühner im Stall zurechtfinden und sich eingelebt haben, geht es auch schon auf die Weide.
Wir freuen uns schon darauf, wenn die Hühner in den nächsten Wochen anfangen die ersten Eier zu legen und wir Ihnen diese mit Ihrer Kiste nach Hause bringen dürfen!
Am Freitag, den 1. Mai, liefern wir keine Kisten aus. Die Freitagstouren verschieben sich wie folgt:
Der Bestellschluss für die Lieferungen am Samstag, den 2. Mai ist bereits am Donnerstag, den 30. April.
Am Samstag den 2.5.26 nutzen die Bäcker das lange Wochenende und haben Urlaub. Darum können wir Ihnen an diesem Wochenende kein Brot liefern.
Wenn alle so leben würden, wie die Menschen in Deutschland, wären am 2. Mai alle nachhaltig nutzbaren Ressourcen verbraucht.
Es wären drei Erden notwendig, wenn alle Länder so viele Naturgüter verbrauchen und Emissionen produzieren würden, wie die Bundesrepublik. Laut Germanwatch ist in Deutschland die Übernutzung vor allem auf die Treibhausgasemissionen zurück zu führen. Doch auch der Rohstoffverbrauch müsste deutlich gesenkt werden, um den Planeten zu schützen. Die schwerwiegendsten Folgen werden die nachfolgenden Generationen, sowie die armen Menschen im globalen Süden, zu bewältigen haben.
Günstiger Konsum, dank billiger Rohstoffe, ist ein wesentlicher Treiber des weltweiten Ressourcenverbrauchs. Ein Lösungsansatz ist das Etablieren einer Keislaufwirtschaft. Ansätze gibt es bereits in Form der Ökodesignrichtlinie und ein Recht auf Reparatur.
Unser Ziel ist es ebenfalls, den overshoot Day nach hinten zu verschieben. Der ökologische Landbau trägt dazu bei, Ressourcen in der Erzeugung zu schonen. Wir verzichten auf unnötige Verpackung und stellen unseren Fuhrpark nach und nach auf Elektromobilität um, betrieben mit dem Strom aus der eigenen PV-Anlage. Nicht zuletzt nutzen wir unser Holz als Baustoff und fixieren so das darin gebundene CO2 langfristig.
Mit den vier F`s können Sie dazu beitragen den eigenen Fußabdruck zu verkleinern:

Nicht nur deshalb möchten wir Sie dazu einladen, beim Stadtradeln in Laufen vom 4. - 24. Mai mit zu machen. Es geht darum 21 Tage lang in die Pedale zu treten und damit mehr Aufmerksamkeit für Radförderung, Klimaschutz und lebenswerte Kommunen zu generieren. Egal ob beruflich oder privat - Hauptsache CO2-frei unterwegs!
Wie mit machen?
Registrieren Sie sich unter stadtradeln.de/laufen wenn Sie in Laufen wohnen, oder arbeiten. Gerne können Sie über diesen Link auch für das Biohof Lecker Team km sammeln:
Radln für`s Biohof Lecker Team
Viele andere Kommunen bieten ebenfalls Stadtradlaktionen an. Weitere Infos dazu finden Sie ebenfalls hier: https://www.stadtradeln.de/

Bio-Lebensmittel stehen für höchste Qualität und nachweisliche Vorteile für Umwelt und Gesellschaft. Ökologischer Landbau schützt Klima, Wasser und Bodenfruchtbarkeit, stärkt die Artenvielfalt und reduziert langfristig gesellschaftliche Folgekosten. Gleichzeitig fördert er unabhängige, regionale Wirtschaftsstrukturen.
Auch wir spüren steigende Preise entlang der Wertschöpfungskette – wenn auch deutlich moderater als im konventionellen Bereich.
Unser Anspruch bleibt: Bio muss alltagstauglich und leistbar sein.
Deshalb haben wir für Sie ausgewählte Grundnahrungsmittel zu besonders fairen Preisen zusammengestellt. Im Shop finden Sie diese gebündelt im Menüpunkt „Für Dich, für jeden Tag“.
Zusätzlich profitieren Sie bei vielen Basisprodukten von attraktiven Mengenrabatten.
So ermöglichen wir Ihnen, auch im Alltag konsequent auf hochwertige Bio-Qualität zu setzen – verantwortungsvoll, regional und preisbewusst.