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Wie wunderbar - Gockelprodukte wieder lieferbar!

Die letzten Wochen sind unsere Gockelprodukte so knapp geworden, dass wir einige davon nicht mehr liefern konnten. Nun haben wir nachproduziert und können Ihnen, bis auf die Wurst, wieder unsere gesamte Palette anbieten. Auf natürliche Art haltbar gemacht, sind unsere Gockelprodukte unser Aushängeschild für die 'schnelle Küche' - ob als Mittagsmahlzeit im Büro oder als schmackhaftes Abendessen nach einem anstrengenden Tag.

Zum Hintergrund:

Hahn, Henne und Ei gehören zusammen. Deshalb werden bei uns nicht nur die Hennen aufgezogen, sondern auch die Hähne, die sonst am Tag des Schlüpfens als unwert aussortiert werden.

Doch auch das Bruderhahn-Leben hat ein Ende. Und so beinhaltet unser Weg der Ei-Erzeugung auch die Verarbeitung des Bruderhahn-Fleisches. 

Bruderhähne haben etwas weniger auf den Rippen als herkömmliche Masthähne. Qualität statt Masse ist hier die Devise!
Der Geschmack des Bruderhahn-Fleisches erinnert an den Geschmack und die Konsistenz von Hühnchenfleisch aus Omas Zeiten: intensiv und kompakt-fest.

Die Bruderhähne sind in der Aufzucht u.a durch ihren hohen Futterverbrauch sehr kostenintensiv. Um neben dem ethischen und ökologischen Aspekt auch eine ökonomische Balance herzustellen, müsste eine Familie, die in der Woche rund 10 Eier verbraucht, jährlich das Fleisch von zwei Bruderhähnen essen. Das sind umgerechnet ca. 8 Stück unserer Gockelprodukte, wie z.B. Chili con Carne, Bolognese oder Gockelsuppe.

Hurra - der LLW ist wieder da!

Nach einer längeren Pause, in der unsere Bestände an Laufener Landweizen-Mehl ausverkauft waren, haben wir ab nächster Woche endlich wieder Mehl von der alten, regionalen Landweizensorte im Angebot.

Anders als die Jahre zuvor kommt der Landweizen diesmal nicht von unserem eigenen Hof. Leider war uns das Wetter bei der Ernte nicht gewogen. Diese fiel genau in eine längere Regenperiode. Die Ernte konnte deshalb nicht rechtzeitig eingebracht werden, was die Backeigenschaften des Weizens verschlechterte.

Bei der Qualität unserer Produkte möchten wir jedoch keine Kompromisse eingehen und so mussten wir unseren Landweizen leider als Brauweizen abgeben. Sie können ihn deshalb nun im Hoamat Weißbier der Wieninger Brauerei kosten.

Nach langem Suchen haben wir bei unserem Biobauern-Kollegen Blasius Standl aus der Nachbargemeinde Saaldorf-Surheim Laufener Landweizen mit sehr guten Backeigenschaften gefunden. Er hatte das Glück, noch vor Einbruch der Regenperiode geerntet zu haben. Leider ist die Menge an Landweizen von der Familie Standl jedoch geringer als unsere geplante Erntemenge. Deshalb haben wir uns bei der Weiterverarbeitung auf die beiden wichtigsten Mehltypen 405 und 1050er beschränkt.

Zum Hintergrund:

Der Laufener Landweizen ist eine alte wiederentdeckte Getreidesorte aus dem bayerisch-österreichischen Grenzgebiet des Rupertiwinkels und des Flachgaus. Der Landweizen hat im Vergleich zu den modernen Elite-Weizensorten weniger Ertrag. Dafür gilt er als unverzüchtet, hat also seine ursprünglichen Eigenschaften beibehalten. Der Laufener Landweizen ist deshalb reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Besonders hervorzuheben ist der hohe Gehalt an Carotinoiden, welche wichtig für den Schutz der Haut vor Sonne sind. Die besondere Inhaltsstoffzusammensetzung lässt sich durch vielfältige Verarbeitungsmöglichkeiten hervorheben. So entstehen Lebensmittel, die nicht nur satt machen, sondern auch gesunde Nährstoffe liefern.

Produkte aus Laufener Landweizen werden von Menschen, die sensibel auf Weizen reagieren, oft besser vertragen. Eine wissenschaftliche Untersuchung dazu steht jedoch noch aus.

Aufgrund des niedrigeren Ertrags und der handwerklichen Verarbeitung sind Produkte aus Laufener Landweizen etwas teuerer als „normale" Weizenprodukte. Durch seine vielfältigen positiven Auswirkungen auf den Natur- und Artenschutz, die Kulturlandschaft, regionale und faire Wirtschaftskreisläufe und nicht zuletzt aufgrund seiner besonderen Inhaltsstoffe ist der Laufener Landweizen seinen Preis allemal wert!

Wir liefern klimafreundlich!

Wir nehmen unsere Verantwortung für das Klima sehr ernst und schreiben uns deshalb auf die Fahnen, klimafreundlich zu sein. Aber was genau heißt das eigentlich?

Zunächst geht es darum, den Ist-Zustand festzustellen. Deshalb berechnen wir jedes Jahr für unseren Betrieb den CO2-Fußabdruck. Aus dem Wissen darüber, wo wir CO2 produzieren, haben wir folgende Maßnahmen abgeleitet, die dabei helfen, CO2 zu reduzieren:

  • Finanzierung der gefahrenen Fahrrad-Kilometer der Mitarbeitenden auf dem Arbeitsweg
  • Erweiterung der Solaranlage
  • Betrieb eines Elektro-Transporters und eines Lastenfahrrads

Trotz aller Bemühungen CO2 einzusparen, bleibt ein unvermeidbarer Rest. Selbst der Betrieb von Elektro-Fahrzeugen ist nicht völlig CO2-frei. Zudem ist die Technologie noch nicht soweit ausgereift, dass wir alle Touren elektrisch fahren können.

Deshalb ist der nächste Schritt, CO2 zu binden. Aus diesem Grund beteiligen wir uns am Humusaufbau-Pilotprojekt im Berchtesgadener Land. Ziel des Projektes ist es, Kohlenstoff aus der Luft im Acker- und Grünland in Form von Humus langfristig zu binden. Zudem steigert ein höherer Humusanteil im Boden die Bodenfruchtbarkeit und sichert so langfristig die Erträge. Also eine wunderbare Win-Win-Situation!

Zusätzlich haben wir uns dazu entschlossen, die unvermeidbaren CO2-Emissionen durch ein offiziell anerkanntes System von der Greensurance Stiftung zu kompensieren. Mit unserer Kompensation fördern wir, zusammen mit unseren Ökokisten-Kollegen, zwei Projekte, die uns sehr am Herzen liegen:

  • Unterstützung eines indischen Solarkocherprojekts nach UN-Gold-Standard
  • Patenschaft für die Renaturierung von 2,2 ha des als besonders schützenswert eingestuften Brandfilzes im Raublinger Moor

Moore sind sie effektivsten landgebundenen CO2-Speicher der Erde, bieten Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere und tragen zum Hochwasserschutz bei.

Durch die Kompensation erreichen wir, dass wir CO2 neutral liefern können. Und das Schöne daran ist, dass dabei Klima- und Naturschutz Hand in Hand gehen!

Weitere Informationen was uns zum Thema Nachhaltigkeit bewegt, finden Sie hier.

Christkindlmarkt dahoam

Für viele gehört der Besuch eines Christkindlmarkts mit den Kundsthandwerkern, den Essens- und Glühweinständen, als fester Bestandteil zur Vorweihnachtszeit. Aufgrund der Covid-19 Schutzmaßnahmen mussten die Weihnachtsmärkte leider auch in diesem Jahr wieder abgesagt werden.

Ein wenig Christkindlmarkt-Stimmung können wir Ihnen aber auch nach Hause liefern. In unserem Shop-Menüpunkt "Christkindlmarkt dahoam" finden Sie neben Glühwein, Gulaschsuppe und Lebkuchen auch Paketzusammenstellungen für Bosna und gebrannte Mandeln. Zu deren Geruch und dem Duft von heißem Glühwein braucht es nun nur noch stimmungsvolles Licht, besinnliche Hintergrundmusik und ein bisschen Tannengrün. Neben entzündeten Adventskranzkerzen können Sie Ihren Freunden per Zoom zuprosten - und das Beste daran ist: keiner muss mehr nach Hause fahren!

Online Wein-Tasting | Digitale Weinprobe

Wir alle sind dazu angehalten, wieder ein wenig mehr auf Abstand zu gehen... und wollten doch eigentlich eine genussvolle, gesellige Vorweihnachtszeit erleben. Wir freuen uns, der gesellschaftlichen Notwendigkeit von Rückzug und gleichzeitig dem Wunsch nach gemeinsamen Erlebnissen eine Plattform bieten zu können, die beides miteinander vereinbar macht: die digitale Weinprobe!

Eine schöne Idee als Firmenevent, Weihnachtsfeier, für einen gemütlichen Winterabend oder um vorab schon den Lieblingswein für das Weihnachtsfest zu finden. Gleichermaßen eine tolle Geschenkidee für Freunde und Familie, da die Online-Weinprobe auch nach dem Livestream am 26.11.21 jederzeit noch angeschaut werden kann.

Die "bioladen" Wein- und Käseexperten Andreas Schmidberger und Mathias Hafner verkosten insgesamt sechs verschiedene Weine, machen Vorschläge für dazu passenden Käse, geben hilfreiche Tipps zur gelungenen Verkostung und wollen vor allem eines vermitteln: den Spaß am Weinprobieren.

Alle Utensilien gibt's bei uns im Onlineshop. Weitere Tipps für das Online-Event direkt beim Anbieter der Weinprobe (bioladen.de).

Online Kockurs | Wellness für den Darm

Jedes Böhnchen ein Tönchen... Erbsen, Bohnen, Linsen sind bunt und vielseitig, und nicht ganz ohne.

Wichtig ist hier das Wissen um die richtige Zubereitung. Nur dann werden Hülsenfrüchte leichter vertragen und können unseren Darm pflegen und unterstüzen. An diesem Abend kocht die Ernährungswissenschaftlerin Sabine Ommer von der Höhenberger Ökokiste mit den Teilnehmenden ein saisonales, vegetarisches und abwechslungsreiches Menü, das die Vielseitigkeit dieser Nahrungsgruppe zeigt. Gewürzt wird der Abend mit vielen Tipps und Infos rund um das Thema Ernährung und Hülsenfrüchte.

Folgende Gerichte werden gemeinsam gekocht:

  • Rote Linsensuppe
  • Linsenmoussaka mit Kürbis
  • Bratapfel mit Erdnussfüllung

Der Online-Kochkurs findet online via Skype am 03.12. von 18:00 bis 20:30 Uhr statt.

Wir bieten Ihnen für den Kurs die passendenden Zutaten als Zusammenstellung im Shop an. Christine Lecker begleitet den Kurs als Moderatorin.

Anmelden können Sie sich per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Der Unkostenbeitrag für den Kurs beträgt 30,00 € + die Zutaten für die Kochkiste (ca. 35,00 € für 2 Personen).

Chiemgauer Weidejahrling

Worum es geht? Der Absatz von Bio-Milchprodukten ist in den letzten Jahren um knapp 10 % jährlich gewachsen. Damit die Kühe Milch geben, bekommen sie jährlich ein Kalb. Naturgemäß sind die Kälber halb/halb männlich und weiblich. Während die weiblichen Kälber vor allem für die Nachzucht benötigt werden, werden die männlichen Kälber zur Mast herangezogen. Leider wächst jedoch der Absatz von Biofleisch nicht im gleichen Ausmaß wie der Absatz von Bio-Milch. Dies führt dazu, dass männliche Kälber nicht von biologischen Mästern aufgezogen werden, sondern diese in die konventionelle Haltung gehen. (Ein Dilemma, das ähnlich auch bei den Hühnern auftritt - weshalb wir beim Bruderhahnprojekt mitmachen).

Durch das neue Projekt "Chiemgauer Weidejahrling" sollen mehr männliche Kälber in den Öko-Milchviehbetrieben aufgezogen werden.

Was macht den Chiemgauer Weidejahrling aus?

  • Besonders artgerechte Aufzucht bei der eigenen Mutter oder einer Ammenkuh
  • Kalb verbleibt ohne Tiertransport auf dem Geburtsbetrieb
  • Viel Platz im Stall mit Stroheinstreu und naturgemäßer Gruppenhaltung sowie langer Weidezeit
  • Keine Eingriffe am Tier (keine Enthornung, keine Kastration)
  • Fairer Preis für die Öko-Landwirte

Der Weidejahrling wird ca. 12 Monate alt und verbringt etwa die Hälfte seines Lebens auf der Weide. Das Tierwohl steht dabei im Mittelpunkt. Langsames Wachstum und viel Bewegung erzeugen ein Produkt, das die Zartheit von Kalbfleisch mit dem typischen Rindfleischgeschmack ausgewachsener Rinder vereint.

oekokiste@biohof-lecker.de
Tel.: +49 (0)8682 953224
Mo. - Fr. 8:00 - 12:30
Biohof Lecker

Lieferservice direkt vom Bauernhof