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Letzte Woche haben wir wieder Bandnudeln aus unserem Laufener Landweizen hergestellt. Der Laufener Landweizen ist eine alte Kultursorte, die bereits im 16. Jahrhundert im Rupertiwinkl erwähnt wurde. Mit der Entwicklung von neuen, leistungsfähigeren Sorten kam der Laufener Landweizen mit seinen um ca. 50 - 70% niedrigeren Erträgen ins Hintertreffen. Durch Zufall wurde er vor einigen Jahren in einer Samenbank in Braunschwaig wieder entdeckt.
Eine Inhaltsstoffanalyse zeigt, dass der Laufener Landweizen konventionellen Weizensorten einiges vorraus hat. So enthält er mehr wichtige Mineralstoffe wie Silicium oder Zink (wichtig für Immunsystem und Knochen) und einen erstaunlich hohen Gehalt an Carotinoiden (wichtig für den Schutz der Haut vor der Sonne).
Nudeln aus Laufener Landweizen und Eiern aus unserer Bruderhahn-Haltung :
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Bandnudeln Laufener Landweizen, 300g --> 3,40 €/Stück
Die Zutaten für unsere Bandnudeln aus Laufener Landweizen stammen alle von unserem Hof. Den Landweizen haben wir in der Surmühle zu Grieß vermahlen lassen. Die Eier kommen, wie bei all unseren Nudelsorten, von unseren freilaufenden Demeterhühnern. |
Weitere Sorten aus unserer Nudel-Manufaktur:
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Bandnudeln 300g --> 2,99 €/Stück
Nudeln aus Harteweizengrieß und 26% Ei-Anteil. |
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Die Spirelli passen gut zum Ruperti-Gulasch oder der Ruperti Rinderroulade. |
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Spirelli bunt 300g --> 3,40 €/St. Neben dem eigenen Verzehr eignen sich die bunten Spirelli auch gut als Mitbringsel oder für einen Geschenkkorb. |
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Wir formen Nester aus den Spaghetti, die sich beim Kochen wieder auflösen. |
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Suppennudeln, 300g --> 3,10 €/St. Wir empfehlen für die Suppennudeln unsere Gockelsuppe. |
Kirschen erwecken bei vielen Kindheitserinnerungen. Gerne werden die formschönen Früchte kurzerhand zu Ohrringen umfunktioniert. Oder die süßen Früchtchen locken Kinder zum Kirschennaschen direkt auf den Kirschbaum. Vielen ist wahrscheinlich auch noch die Warnung im Ohr, dass nach dem Kirschenessen kein Wasser getrunken werden soll, da es sonst zu Bauchschmerzen kommt. Dieser Zusammenhang ist aber wohl eher ein Mythos und konnte bisslang wissenschaftlich nicht belegt werden. Eine Erklärung für diese überlieferte Weisheit könnte das unsaubere Trinkwasser in der Nachkriegszeit sein, das in Kombination mit den Hefen und Bakterien auf den Früchten dazu führen, dass der Zucker im Bauch zu gären beginnen könnte.
Nachdem wir aber zum Glück mit sauberen Trinkwasser aus der Leitung gesegnet sind, steht der Nascherei nichts mehr im Wege!
Unser Angebot:
In den letzten 3 Wochen haben wir die Themen Mobilität, Wohnen & Strom und Ernährung beleuchtet. Zusammen machen diese im Schnitt 6,52 t der CO2 Emissionen eines Privathaushalts aus. Heute kommen wir zum Konsum, der mit knapp 3,8 Tonnen CO2 den größten Anteil der selbst beeinflussbaren CO2-Bilanz hat.
Es "schön zu haben" stellt sich für viele Menschen so dar, dass sie die Zeit der Nutzung eines Produkts reduzieren, bis es ausgemustert wird. Obwohl die Sachen noch nutzbar wären, braucht man etwas "Neues", vermeindlich "Besseres". Angelockt von Werbung werden Produkte gekauft, die man nicht wirklich braucht. Oft geht es auch um die eigene Belohnung. Man gönnt sich etwas, weil man es sich verdient hat. Für die Entbehrungen (gerade in Corona-Zeiten), für die fehlende emotionale Zuwendung, für die harte Arbeit... Wir vergleichen uns aber auch mit Anderen: das neue Auto des Nachbarn, die neuen Smartphones der Freunde lassen vielfach das innere Bedürfnis wachsen, es ihnen gleich zu tun.
Vor dem Kauf neuer Produkte sollte man sich folgende Fragen stellen:
- Brauche ich das Produkt wirklich?
- Lässt es sich reparieren? Nicht nur gut gebaute Smartphones lassen sich reparieren. Auch gute Schuhe lassen sich z.B. neu besohlen.
- Wenn per Post bestellt wird: Ist der Versand klimaneutral? Kommt die Ware von unethischen Betrieben?
- Erfüllt auch ein gebrauchtes Produkt seinen Zweck?
- Kann ich das Produkt mit Anderen teilen (z.B. Carsharing, die Bohrmaschine mit dem Nachbarn ...)
Bei der Konsumfrage geht es nicht nur um die CO2-Bilanz. In Produkten stecken viele Ressourcen, die nicht unbedacht verbraucht werden sollten. Enkeltauglich leben heißt nicht auf alles zu verzichten und zurück zum Lagerfeuer. Jeder sollte sich jedoch seines Konsums und dessen Folgen bewusst sein.
Wir haben in unserer kleinen Serie die Themen zur CO2 Einsparung nur angerissen. Es gibt viele Quellen mit weiteren Anregungen. Richtig spannend wird es jedoch, wenn man sich mit Gleichgesinnten austauscht. Ein Beispiel dafür ist der Kurs Klimafreundlich Leben vom Kreisbildungswerk Traunstein.
Am 1. Juni ist internationaler Tag der Milch. Ausgerufen wird dieser von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) - mit dem Ziel auf die Gesundheit der Milch hinzuweisen.
In Mitteleuropa wird überdurchschnittlich viel Milch getrunken. Die Ursache, dass wir das machen können, liegt in einer kleinen genetischen Evolution vor etwa 8.000 Jahren. Unsere Vorfahren lebten damals als Viehhirten in den kargen Regionen Nordeuropas mit ihren harten Wintern. Diejenigen, die Milch über das Säuglingsalter hinaus verdauen konnten, waren eindeutig im Vorteil, denn sie konnten bei Nahrungsknappheit auf die Milch ihrer Rinder zurückgreifen. Das Konzept "Milch trinken" war so erfolgreich, dass sich in der evolutionsbiologisch gesehenen kurzen Zeit das Gen über ganz Europa verbreitet hat.
Außer Ballaststoffe enthält Milch fast alles, was ein Mensch zum Überleben braucht:

Das Fett in der Milch wird oft von Menschen, die auf ihre Figur achten, kritisch beäugt. Die im Milchfett enthaltenen ungesättigten Fettsäuren sind jedoch sehr gesund! Dazu gehört auch die konjugierte Linolsäure CLA. In Studien ist heraus gekommen, dass diese vor Arteriosklerose schützen kann. Weitere Studien zeigen, dass der Gehalt an dieser wichtigen Fettsäure in unserer Demeter-Milch doppelt so hoch ist, wie in konventioneller Milch. Auch viele weitere wertvolle Inhaltsstoffe sind in Demeter-Milch häufiger vertreten. Die Ursache für diese positiven Effekte ist noch nicht sicher geklärt. Wahrscheinlich hängt es jedoch damit zusammen, dass bei Demeter-Bauern die Tiere ihrem Wesen gemäß gehalten werden. Wesensgemäße Haltung heißt:
- Rinder werden nicht enthornt
- Weidegang für die Tiere und mehr Raum im Laufstall
- Mehr frisches Gras und weniger Kraftfutter --> dadurch geringere Milchleistung
- Weniger Tiere je Betrieb
Im Vergleich zu Milch aus dem Supermarkt enthält unsere Milch noch die natürlichen Fettstrukturen, denn bei uns wird auf die intensive Behandlung der Milch bewusst verzichtet.
Milch von großen Molkereien wird auf Standard-Fettstufen von z.B. 3,8 oder 1,5 % eingestellt. Dazu wird der Rahm durch Zentrifugieren von der Milch getrennt und später wieder gezielt dazu gegeben. Durch das Trennen der Milch verliert diese ihre Emulsionswirkung, d.h. der Rahm würde sich sehr stark oben absetzen. Um dies zu vermeiden, wird bei konventioneller Milch homogenisiert. Dabei werden die Fettaglomerate um den Faktor 10 zerkleinert, so dass sich das Fett nicht mehr von der Milch trennen kann. Dadurch steigt aber auch die Durchgängigkeit des Milchfetts im Darm, wodurch bei homogenisierter Milch mehr Fett in kürzerer Zeit vom Körper aufgenommen wird. Damit ergibt sich das Kuriosum, dass unsere Milch zwar einen höheren Fettgehalt aufweist, aber trotzdem nicht so stark auf die Hüften schlägt als homogenisierte Milch mit einem niedrigeren Fettgehalt. Zudem wird das Homogenisieren für die weit verbreitete Milchunverträglichkeit verantwortlich gemacht.
Da wir die Milch nicht auf eine Fettgehaltsstufe einstellen, wäre das Homogenisieren bei uns völlig überflüssig, da auch so die Milch nicht so stark aufrahmt.
Fett ist ein Geschmacksträger. Darum schmeckt unsere Milch besser als entrahmte Milch. Durch das schonende Erwärmen der Milch behält diese zudem ihren natürlichen Geschmack. Deshalb schmeckt sie wie frisch von der Kuh!
Sie sehen: Unsere unbehandelte Milch hat nur Vorteile!
Nach den Bereichen Wohnen & Strom und Ernährung möchten wir uns diese Woche dem Thema Mobilität im Bezug auf CO2 Emissionen widmen. Die Mobilität trägt mit gut 2 Tonnen zu 21% der CO2 Emissionen für Privatperson bei.
Bei einem täglichen Arbeitsweg von 10 km landet das Auto bei gut 400 kg CO2/Jahr. Bei einem E-Auto, geladen mit Strom aus deutschem Strommix, sind es rund 270 kg, bei Bus und Bahn landet man bei 140 kg. Wer stattdesen auf das E-Bike steigt, radelt mit knapp 9 kg zur Arbeit. Zu Fuß oder mit dem "Bio-Fahrrad" ohne E-Motor ist es natürlich noch weniger - bis auf die zusätzlich verbrannten Kalorien durch die Bewegung!
Der Weg in den Urlaub macht jedoch oft den größeren Teil des CO2 Fußabdrucks aus. Besonders klimaschädlich ist dabei das Fliegen. Ein Flug von München nach Athen schlägt mit über 700 kg CO2 zu Buche - ein Flug in die USA sogar mit knapp 4.000 kg.
Vor diesem Hintergrund wollen wir den Impuls setzen, sich die Frage zu stellen, ob es richtig ist, seine begrenzte Lebenszeit mit möglichst viel "Erleben" zu füllen (wie in vielen reichen Gesellschaften üblich), was meist mit hohem Ressourcenverbrauch und Emissionen verbunden ist. Gerne berichtet man sich im Freundeskreis, wo man schon war und wohin man noch muss, um seine Lebenswunschliste zu erfüllen. Wäre es in einer aufgeklärten Gesellschaft nicht wichtiger, das richtige Maß zu halten - mit dem Lebensziel, eine gute Welt zu hinterlassen und das eigene Erleben hinten anzustellen?
Glückliche Kühe geben die beste Milch! Sehen Sie selbst mit wie viel Freude unsere Kühe auf die Weide stürmen:
Welch ein Jammer, dass viele Rinder das ganze Jahr im Stall stehen müssen. Nicht nur die Kühe profitieren von der Bewegung. Die Milch von Weidekühen enthält einen erheblich höheren Anteil an wertvollen Fettsäuren und Antioxidanzien als die von konventionell gehaltenen Kühen. Zu diesem Schluss kam eine Studie der Universität Newcastle UK und Aarhus DK.
Wie viel die Kühe auf der Weide sind, können Sie übrigens auch an der Butter sehen. Je mehr frisches Gras die Kühe fressen, desto mehr Carotinoide enthält die Milch. Diese färben die Butter gelb und machen sie gut streichfähig.
Bananen sind nach Äpfeln das beliebteste Obst. Jedoch stecken in den von der Zeitschrift Ökotest getesteten konventionellen Bananen jede Menge Pestizide. Natürlich ist das nicht gesund. Vor allem die Arbeiter auf den konventionellen Plantagen tragen ein erhöhtes Risiko an Krebs und anderen Krankheiten zu erkranken.
Eine bessere Wahl sind die Bio-Bananen. Diese haben im Test fast alle mit "sehr gut" abgeschnitten. Die Bio-Zertifizierung sagt jedoch noch nichts über die Arbeitsbedingungen in den Plantagen aus. Bei Fairtrade zertifizierten Bananen erhalten die Produzenten einen garantierten Mindestpreis, der ihre gundlegenden Lebenshaltungskosten deckt. Hinzu kommt eine Prämie von einem Dollar je Kiste, die für soziale Projekte oder zur Verbesserung der Produktion verwendet wird und die Einhaltung der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation ILO.
Noch einen Schritt weiter gehen die zusätzlich von Naturland zertifizierten Bananen von BanaFair. Sie werden in Mischkulturen mit Bäumen angebaut. So werden die Probleme, die im Monokulturanbau sonst entstehen, auf natürliche Art vermieden.
Da die Banafair Bananen unseren Vorstellungen einer nachhaltigen Landwirtschaft unter fairen Arbeitsbedingungen entsprechen, haben wir ausschließlich diese für Sie im Angebot.






