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Wir sind Mitglied im Ökokisten Verband. Darin vereint sind Betriebe, die ebenfalls Ökokisten mit 100% Bio-Anteil an ihre Kunden liefern. Unter anderem durch den offenen Austausch unter den Kollegen und durch gemeinsame Weiterbildungen können wir unser Angebot und unseren Service für Sie immer weiter ausbauen. Gemeinsam können wir auch gegen die großen Player am Markt wie Amazon oder Edeka bestehen.
Das Ökokisten-Logo ist zugleich ein Qualitätszeichen. Durch gemeinsam erarbeitete Regeln, an die sich alle Verbandsmitglieder halten müssen, grenzen wir uns gegen Handelsstrukturen im Discount- und Supermarktbereich ab. Unter anderem regeln die Kriterien, wie die Kundenzufriedenheit sichergestellt wird oder welche Qualitätsmaßstäbe für Obst und Gemüse gelten. Ziel dieser konsequenten Vorgehensweise ist es, den anspruchsvollen Verbrauchern, die sich Woche für Woche auf „ihre Ökokiste" verlassen, vollständige Sicherheit und umfangreiche Transparenz zu bieten. Geprüft wird die Einhaltung im Rahmen der jährlichen Öko-Kontrolle.
Über die Basis-Richtlinien hinaus möchten wir als Ökokistenverband Vorreiter sein. Deshalb gibt es Entwicklungsthemen für die sich jeder Betrieb zusätzlich qualifizieren kann. Wir sind sehr stolz darauf über die Zertifizierung hinaus zwei weitere Auszeichnungen in folgenden Bereichen erreicht zu haben:
- Kundenorientierung: Reklamationskonzept um Mängel zu verringern & Kundenbefragungen
- Produktherkunft: Überdurchschnittlicher Anteil Regional- und Verbandsprodukte
Der Verband hat sich ein neues Logo gegeben. Wir werden dieses ab jetzt ebenfalls als Qualitätszeichen verwenden.
Der Anbau des Laufener Landweizens ist durch seine außergewöhnliche Wuchsform schon ein Gewinn für die Kulturlandschaft. Da er zudem in einem weiteren Reihenabstand als "normaler" Weizen gesäht wird, bietet er Raum für die Entwicklung einer artenreichen Begleitflora.
Seit Beginn des Ackerbaus vor rund 7.000 Jahren haben sich Blütenpflanzen gemeisam mit dem Getreide entwickelt. Arten wie Kornblume, Kornrade, Mohn und Kamille waren durch viele Jahrhunderte bunte Begleiter der Äcker und haben sich an den Anbauzyklus der Nutzpflanzen angepasst.
Verbesserte Saatgutreinigung, neue Sorten, Pestizideinsatz und intensivere Bodenbearbeitung haben zu einem massiven Rückgang der Ackerwildkräuter in den letzten Jahrzehnten beigetragen. Neben dem ästhetischen Wert in der Kulturlandschaft haben Ackerwildkräuter zahlreiche positive Wirkungen: Die unterschiedliche Wurzelbildung verbessert den Boden, abwechslungsreiche Blüten locken eine Vielfalt an Insekten an und bieten Nahrung- und Lebensraum.
Um selten gewordenen Pflanzen wieder anzusiedeln, haben wir Ackerwildkräuter in unseren Laufener Landweizen gesäht. Die Samen für dieses Artenschutzprojekt haben wir von der Biosphärenregion Bechtesgadener Land zur Verfügung gestellt bekommen.
Hier ein kleiner Überblick über die verwendeten Arten:
Letzten Mittwoch haben wir auf der Biofach in Nürnberg den Sonderpreis für die schönste Gemeinschaftsveranstaltung überreicht bekommen. Wir freuen uns sehr darüber!
Letztes Jahr haben wir zusammen mit der Biosphärenregion Berchtesgadener Land und der Bäckerei Wolfgruber einen Informationstag zum Thema "Unser Laufener Landweizen - Vom Korn zum Brot in der Region" veranstaltet. Dort haben wir gezeigt wie die alte Landweizensorte zum Vorteil für die Natur und für die regionalen Wirtschaftskreisläufe wieder erfolgreich angebaut, verarbeitet und vermarktet werden kann.
Hier ein Überblick über unser Angebot zum Laufener Landweizen aus eigenem Anbau:
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Speisegetreide: |
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Mehltyp 405: |
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Mehltyp 550: |
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Mehltyp 1050: |
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Vollkornmehl: |
Ab kommender Woche haben wir wieder Tempeh im Angebot. Tempeh ist ein fermentiertes Naturprodukt aus Sojabohnen. Unser Tempeh wird von Markus Schnappinger, der Cousin von Christine Lecker jun., hergestellt. Seit den Anfängen der Tempeh Manufaktur verwendet Markus nur biologisch erzeugte Sojabohnen von bester Qualität. Da nur pflanzliche Lebensmittel verarbeitet werden, ist sein Tempeh zu 100 % vegetarisch/vegan! Die für die Herstellung benötigten Sojabohnen kommen ebenfalls aus der Region.
Neben Sojabohnen verwendet Markus auch Lupinen und - ganz neu - schwarze Bohnen als Grundlage für seinen Tempeh. Lupinen zeichnen sich durch ihr fein-herbes Aroma und durch ihre kernigere Struktur aus.
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Vollkommen unbehandelt, vorzügliches Aroma |
Mit der feinen, scharfen Grillgewürznote |
Mit italienischen Kräutern mariniert |
Lupinen Tempeh
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Lupinen-Tempeh natur --> 3,69 €/St. Natürlich gereifter Bio-Tempeh aus Lupinen |
Verfeinert mit würzigen Wildkräutern, herzhaft lecker |
Verfeinert mit einer ausgewogenen milden Kräuter- und Gewürzmischung nach Hildegard von Bingen. |
Minneolas erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Die Frucht entstand aus einer Kreuzung von Grapefruit und Tangerine. Charakteristisch ist ihre Glockenform.
Die Minneola hat viel Saft, wenige Kerne und ist zartfleischig. Den kräftigen, zart-herben Geschmack hat sie von der Grapefruit, die leichte Schälbarkeit von der Tangerine.
Unser Angebot:
Bislang hatten wir noch keine Maracuja bei uns im Angebot, da sie meist per Flugzeug aus tropischen Ländern zu uns gebracht werden. Für nächste Woche hatten wir die Gelegenheit, einige Maracujas aus Spanien zu bekommen - diese Chance haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen.
Die Maracuja haben ein unscheinbares Äußeres. Doch unter der dunkelbraunen und oft schrumpeligen Schale verbirgt sich ein kulinarisches Aha-Erlebnis. Im Inneren steckt ein großes Kerngehäuse mit bis zu 200 schwarzen Kernen, die von einer geleeartigen, gelben Masse umhüllt sind. Die Maracuja hat einen einzigartigen, ganz typischen und sehr aromatischen Geschmack, der sehr erfrischend wirkt.
Lagertipp: Als eigentlich tropische Frucht mag Maracuja keine Kälte. Sie sollte darum bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden.
Zubereitung: Einfach mit einem Messer halbieren und mit einem Löffel das Fruchtfleisch heraus lösen. Die Kerne werden mit gegessen. Sie enthalten wertvolle Nährstoffe und sehen obendrein dekorativ aus.
Unser Angebot:
Die Corona-Ausnahmesituation prägt unseren Alltag. Zum Glück zeigen die Maßnahmen gegen Covid-19 ihre Wirkung. Doch die Rückkehr zur Normalität vor der Krise wird noch einige Zeit auf sich warten lassen. Hier finden Sie einige wichtige Informationen zu dem Thema:
Tourenplanung
Wir nehmen unsere Verantwortung als Ökokiste unseren Teil zur Grundversorgung beizutragen sehr ernst. Um die große Nachfrage bedienen zu können müssen wir die Touren immer wieder optimieren. Wenn Sie fragen zu Ihrem Liefertag haben können Sie sich gerne bei uns melden. Im online-Shop werden Ihnen nach dem login die richtigen Liefertage zur Auswahl angezeigt.
Abstand halten
Der aktuellen Situation geschuldet halten unsere Fahrer etwas mehr Abstand. Sie sind angewiesen Ihre Kiste vor der Haustüre abzustellen, zu klingeln und direkt zu gehen. Dieses Vorgehen dient unser aller Schutz. Bitte helfen Sie uns dabei, dies umzusetzten, indem Sie Ihr Leergut entsprechend vor der Haustüre bereit stellen. Vielen Dank!
Bitte bestellen Sie so früh wie möglich!
Je früher uns Ihre Bestellung erreicht, desto leichter fällt uns und unseren Partnern die Planung. Je später uns die Bestellung erreicht, desto wahrscheinlicher können wir Ihnen einzelne Artikel nicht liefern.
Noch besser ist, wenn Sie sich für die regelmäßige Lieferung einer von uns geplanten Sortimentskisten (Gemüsekiste, Obstkiste oder gemischt) entscheiden. Wir stellen diese jede Woche neu mit den Produkten der Saison zusammen und können dafür die Lieferfähigkeit am besten gewährleisten. Auch bei der Bestellung einer Sortimentskiste können Sie diese jederzeit im Shop verändern.
Improvisation, Verschiebungen und Fehler
Wir und unsere Partner arbeiten an unserer Kapazitätsgrenze und müssen manchmal improvisieren, auch was den Inhalt Ihrer Ökokiste betrifft. Bitte sehen Sie uns kleinere Packfehler oder Verschiebungen des Lieferzeitpunktes nach. Wir tun unser möglichstes, um unseren gewohnten Service aufrecht zu erhalten.
Sie sind in Quarantäne? Sagen Sie es uns!
Wir werden Sie natürlich weiter beliefern, müssen allerdings bestimmte Maßnahmen ergreifen. Scheuen Sie sich nicht, uns Ihre Quarantäne mitzuteilen. Sie helfen damit uns und schützen unsere Fahrer und Ihre Mitmenschen!
Bleiben wir gelassen! Gemeinsam, mit Umsicht und Rücksicht werden wir die aktuelle Extrem-Situation meistern.
In der Fruchtfolge auf unseren Feldern ist der Laufener Landweizen ein fester Bestandteil. Da der Landweizen ein sogenanntes Wintergetreide ist, haben wir ihn schon im Herbst ausgesäht, damit er vor dem Winter schon seine ersten Blätter ansetzen kann und so den wertvollen Boden vor Erosion schützt und Nährstoffe in der Ackerkrume fest hält. Nun ruht er und wartet auf den Frühling um in die Länge wachsen zu können. Und das kann er! Bis zu 2 Meter wird die alte Getreidesorte hoch. Eine sortentypische Besonderheit sind die langen Grannen. Da der Laufener Landweizen für lange Zeit nicht aktiv angebaut und erst vor 20 Jahren wieder entdeckt wurde, gilt er als unverzüchtet. Er ist nicht nur sehr schmackhaft, viele Verbraucher beschreiben ihn auch als gut verträglich.
Durch seinen hohen Wuchs und den lichten Bestand ermöglicht er eine gute Durchlüftung. Das reduziert den Pilzbefall auf natürliche Art. Im ökologischen Anbau bietet der Laufener Landweizen so auch Ackerwildkräutern wie Kornblume, Klatschmohn & Co. sehr gute Entwicklungsbedingungen. Eine Ackerfläche mit Laufener Landweizen hat dadurch einen höheren ökologischen Wert und trägt zum Erhalt einer abwechslungsreichen Kulturlandschaft in unserer Region bei.
Damit Sie den Laufener Landweizen und die daraus hergestellten Produkte kennen lernen können, stellen wir sie einmal im Monat vor - kombiniert mit einem attraktiven Monatsangebot.
Den Anfang machen wir mit dem besonders wertvollen Mehl des Typs 1050 aus Laufener Landweizen. Der Mehltyp (405, 550 oder 1050) bestimmt den Ausmahlungsgrad des Getreidekorns. Je höher die Zahl desto höher sind die Anteile an Schale und Keimling im Mehl. Das ist entscheidend für den Nährstoffgehalt. Ein Mehl des Typs 1050 enthält z.B. 1050 mg Mineralstoffe pro 100 g Mehl. Diese Typeneinteilung gilt übrigens nur für Deutschland. In Österreich wird das vergleichbare Mehl als W1600 bezeichnet.
105oer Mehl eignet sich durch seine dunkle Farbe und den kräftigen Geschmack besonders gut zum Backen von dunklem Grau- oder Mischbrot, pikanten Kuchen und Quiches.