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Das eigentliche Kapital des Ökobauern ist sein Boden. Ihn gilt es zu hegen und zu pflegen, um die Nährstoffe zurückzugeben, die man ihm durch den Anbau entnimmt. Es gehört zu den Grundlagen des Ökolandbaus, den Boden als eigenen Organismus zu betrachten. Ökologische Bodenpflege beruht auf dem alten Prinzip von Geben und Nehmen. Das funktioniert vor allem über Fruchtfolgen, bei denen sich humusaufbauende und -zehrende Jahre die Waage halten.
Humusreiche Böden als Ziel
Im besten Falle hat sich am Ende eines Fruchtfolgezyklus der Humusgehalt vergrößert. Denn mehr Humus heißt: mehr Nährstoffe und mehr Wasseraufnahme. Spricht man im Bioanbau von „gutem“ Boden, so meint man einen fruchtbaren Boden, der reichlich Wasser aufnehmen und die Pflanzen auch über längere Zeiträume mit Nährstoffen versorgen kann. Ist die Bodenfruchtbarkeit hoch, steigt auch die Widerstandsfähigkeit in Krisenzeiten – wie etwa bei der Wasserknappheit der letzten Jahre. Ein gesunder Boden setzt dem eine höhere Nährstoffdichte und Wasserspeicherkapazität entgegen als ein ausgelaugter Acker. Auf einem gesunden Boden wachsen gesunde Pflanzen. Deshalb ist Bodenfruchtbarkeit eines der wichtigsten Anliegen im Biolandbau. Im Grünland gibt es keine Fruchtfolge und keine Bodenbearbeitung. Um das Bodenleben zu fördern sind wir letzte Woche mit unserem Wiesenlüfter unterwegs gewesen. Durch die kleinen Löcher gelangt zusätzlicher Sauerstoff in den Boden was das Bodenleben fördert.

Seit dem Start unseres Lieferservices im Jahr 2009 sind wir stolzes Mitglied im Verband Ökokiste e.V. – einem Zusammenschluss von Bio-Lieferbetrieben, die ein gemeinsames Ziel verfolgen: 100 % Bio, ökologisches Handeln und nachhaltige Strukturen.
Die Bezeichnung „Ökokiste“ ist dabei weit mehr als nur ein Name – sie ist ein Versprechen. Ein Versprechen für:
✔ Richtig gute Lebensmittel, die mit Liebe und nach höchsten Bio-Standards erzeugt wurden
✔ Strenge Kontrollen & Zertifizierungen, die für Transparenz und Vertrauen sorgen
✔ Pioniergeist & Engagement, um nachhaltige Landwirtschaft weiterzuentwickeln
✔ Herzblut für Ökologie & Umweltschutz, weil uns „nur Bio“ nicht reicht
Erneut zertifiziert – und ausgezeichnet!
Auch in diesem Jahr haben wir die jährliche Zertifizierung des Verbands Ökokiste e.V. erfolgreich bestanden. Doch nicht nur das – wir freuen uns besonders über zusätzliche Auszeichnungen in den folgenden Bereichen:
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Produktherkunft – Transparente und nachhaltige Beschaffung
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Kundenorientierung – Individueller Service für Sie
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Soziale Verantwortung – Faire Arbeitsbedingungen & soziales Engagement
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Ökologische Entwicklung – Nachhaltige Prozesse & Umweltbewusstsein
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Verbandsinternes Engagement – Aktive Mitgestaltung der Ökokisten-Idee
Uns ist bewusst, dass unser Engagement ohne Ihre Unterstützung nicht möglich wäre, daher ein herzliches Dankeschön an Sie! Wir wollen auch in Zukunft weiter daran arbeiten , dass uns "nur bio" nicht ausreicht, sondern wir uns auch zukünftig für Tier- und Umweltschutz, Nachhaltigkeit, einen sorgfältigen Umgang mit Lebensmitteln, Klimaschutz, soziale Produktionsbedingungen und die Unterstützung heimischer Bio-Betriebe einsetzen wollen.
Über das EU-Schulprogramm erhalten Kinder ab 3 Jahren in Kindergärten und Grundschulen einmal pro Woche kostenlos frisches Obst, Gemüse und Milch. Ziel des Programms ist es, bereits früh gesunde Ernährungsgewohnheiten zu fördern und ernährungsbedingten Krankheiten vorzubeugen.
Doch die Förderung wurde in den letzten Jahren drastisch gekürzt: Während anfangs noch 34 von 38 Schulwochen beliefert wurden, sind es mittlerweile nur noch 24.
Warum ist das Schulprogramm so wichtig?
- Es setzt ein klares Zeichen für gesunde Ernährung und Umweltbewusstsein.
- Kinder aus finanziell schwachen Familien erhalten eine wertvolle, gesunde Mahlzeit.
- Eltern und Betreuungseinrichtungen benötigen Planungssicherheit.
- Regionale Erzeuger und Lieferbetriebe kämpfen mit erheblichen Umsatzeinbußen.
- Die Kürzung untergräbt das Ziel, bis 2030 den Ökolandbau auf 30 % auszuweiten.
Unser dringender Appell an Staatsministerin Kaniber: Sorgen Sie dafür, dass ab dem Schuljahr 2025/26 wieder eine durchgehende Belieferung in allen Schulwochen möglich ist!
Unterstützen Sie unser Anliegen mit Ihrer Unterschrift:
👉 Hier die Petition unterzeichnen
Jede Stimme zählt – für die Gesundheit unserer Kinder und eine nachhaltige Landwirtschaft!
Am 07.03.25 ist der Tag der gesunden Ernährung – und Bio spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Gesunde Ernährung beginnt mit der Wahl der richtigen Lebensmittel. Doch was bedeutet das in einer Zeit, in der hochverarbeitete Produkte, Pestizidrückstände und künstliche Zusatzstoffe alltäglich sind? Bio ist mehr als ein Label – es ist eine bewusste Entscheidung für Qualität, Nachhaltigkeit und Gesundheit.
Warum sind Bio-Lebensmittel so wertvoll?
- Mehr Nährstoffe, weniger Rückstände
Durch den Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide und künstliche Düngemittel bleiben die natürlichen Kreisläufe erhalten. Das kommt nicht nur der Umwelt zugute, sondern sorgt auch für einen höheren Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen und Antioxidantien in Obst und Gemüse. - Regional & saisonal – frischer und nachhaltiger
Saisonale Lebensmittel aus der Region sind nicht nur frischer, sondern auch nährstoffreicher, da sie reif geerntet werden. Kurze Transportwege schonen zudem das Klima und fördern die regionale Landwirtschaft. - Weniger Zusatzstoffe, mehr Natürlichkeit
Bio-Produkte kommen ohne künstliche Aromen, Geschmacksverstärker oder Konservierungsstoffe aus. Das bedeutet mehr unverfälschter Geschmack und weniger Belastung für den Körper.
Gesunde Ernährung beginnt bei der Natur
Wer sich für Bio entscheidet, unterstützt eine Landwirtschaft, die Böden schützt, Artenvielfalt bewahrt und nachhaltige Kreisläufe erhält. Denn gesunde Ernährung beginnt nicht erst auf dem Teller – sondern dort, wo unsere Lebensmittel wachsen.
Regional. Saisonal. Bio. – Für eine Ernährung, die gut für Mensch und Umwelt ist.
Äpfel sind so alltäglich, dass wir uns oft keine Gedanken mehr darüber machen, ob der Spruch „One apple a day keeps the doctor away" zutrifft. Superfoods aus aller Welt wird nachgesagt, dass sie das Beste für eine gesunden Ernährung seien. Ein frischer Bio-Apfel steht den trendigen Superfoods aber in Nichts nach - im Gegenteil!
Ein Apfel enthält über 30 Mineralstoffe und Spurenelemente wie Kalium und Eisen. Er enthält außerdem viele wichtige Vitamine wie Provitamin A, Vitamin B1, B2, B6, E und C sowie Niacin und Folsäure. Aufgrund der vielen verschiedenen Fruchtsäuren gelten Äpfel als „Zahnbürste der Natur".
Viele der wertvollen Inhaltsstoffe des Apfels stecken in seiner Schale. Da Bio-Äpfel nicht mit chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln behandelt werden, können sie die Schale bedenkenlos mit verspeisen.
Das Nonplusultra des Apfelanbaus sind regionale Äpfel von Streuobstwiesen. Die Äpfel haben zwar vielleicht ein etwas rustikaleres Äußeres - aber da sich die Äpfel mit der Umwelt ohne den Einsatz von Kupfer auseinander setzen müssen, haben diese einen noch höheren Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen. Zudem bieten alte Apfelbäume in Streuobstwiesen Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, darunter bedrohte Insekten und Vögel.
In unserem You Tube Kanal finden Sie jetzt neu einen Vortrag von Christine zum Thema "Regionale Getreidevielfalt entdecken". In diesem Vortrag stellt sie unter anderem den Laufener Landweizen und weitere spannende Getreidesorten aus der Region vor.
Erfahren Sie:
- wie heimisches Getreide in der Küche verwendet wird
- welche Mehle sich wofür eignen – ob zum Backen, Kochen oder Verfeinern
- was in den Körnern steckt: wertvolle Inhaltsstoffe für Ihre Gesundheit
- wie Sie mit einfachen Ideen mehr Abwechslung in Ihre Ernährung bringen
Ein informativer Vortrag für alle, die regional, gesund und genussvoll essen möchten. Viel Freude beim Anschauen!
Bio-Lebensmittel sind besser für Klima, Tierwohl und Umwelt. Aber auch für unsere Gesundheit?
Natürlich! Denn Bio setzt auf möglichst wenig verarbeitete Lebensmittel und vermeidet Zusatzstoffe. In hoch verarbeiteten konventionellen Lebensmitteln, im Fachjargon „ultra-processed food“, stecken dagegen oft viele gesättigte Fette, Aromen und Zusatzstoffe, obwohl neue Studien zeigen, dass solche Produkte Übergewicht und viele chronische Erkrankungen, wie Typ-2-Diabetes, Demenz, Krebs, Depressionen, Magen-Darm- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen können. Wer viele Lebensmittel mit Zusatzstoffen wie Emulgatoren und künstlichen Süßstoffen isst, riskiert außerdem negative Veränderungen des Darm-Mikrobioms, das eng mit unserem Immunsystem verbunden ist. Überdies begünstigt der hohe Verarbeitungsgrad die Bildung von toxischen Verbindungen wie polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen und Transfettsäuren. Was hoch verarbeiteten Lebensmitteln dagegen weitgehend fehlt, sind Ballaststoffe, essenzielle Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe.
Zum Glück können wir einfach richtige Lebensmittel essen! Bio braucht keine künstlichen Geschmacksverstärker, Farbstoffe, Süßstoffe und Emulgatoren! Bei der Produktion zählen beste Rohstoffqualität, traditionelles Handwerk und innovative Lebensmitteltechnik. Weitere wichtige „Zutaten“ sind umfangreiches Wissen, Erfahrung sowie Zeit. Damit lassen sich Zusatz- und Verarbeitungshilfsstoffe ersetzen, die nur dazu dienen, Prozesse zu vereinfachen und zeitlich zu verkürzen.
320 Zusatzstoffe sind in der EU für die Lebensmittelproduktion zugelassen. Bio-Unternehmen dürfen davon nur 56 verwenden, und zwar nur solche, die aus technologischen Gründen unverzichtbar sind. Für viele ist außerdem Bio-Qualität vorgeschrieben, zum Beispiel für die Verdickungsmittel Johannisbrotkernmehl (E 410) und Guarkernmehl (E 412), für Essigsäure, Glycerin und Rosmarinextrakt. Und die Richtlinien der Bio-Anbauverbände sind noch strenger. Bei Naturland sind nur 22 Zusatzstoffe erlaubt, bei Demeter nur 19. Erlaubt sind außerdem nur wenige natürliche Aromen.
Wir verzichten auch auf diese und setzen stattdessen auf den natürlichen Geschmack von Früchten und Gewürzen in unseren Jogurts und unseren Nudeln!







