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Jetzt lesen: Ökokisten Magazin | Ausgabe 3

In unserem neuen Ökokisten Magazin können Sie Einblick nehmen in was uns aus macht, welche Werte uns antreiben und wie wir sie leben.

Wir beim Wochenmarkt am See

Wir sind dabei. Beim neuen Wochenmarkt am See. Frische shoppen mit Chiemseeblick. Ab Oktober 2021 im Seebrucker Yachthafen.

In der Zeit von 7:30 bis 13:00 Uhr gibt's dort unsere Käsespezialitäten, frische Molkereiprodukte, ausgewählte Nudelsorten und Eier von unserem Hof. 

Kontrolliert 100% Bio

Kaum ein Bereich der Lebensmittelerzeugung ist so gut überwacht und kontrolliert wie die Herstellung von biologischen Lebensmitteln. Da die Begriffe "bio" und "öko" gesetzlich geschützt sind, dürfen sie nur verwendet werden, wenn die Einhaltung der Richtlinien durch anerkannte Öko-Kontrollstellen zertifiziert wird.

Und so bekommen Bio-Betriebe mindestens einmal im Jahr Besuch vom Bio-Kontrolleur. Bei uns hat der Inspekteur letzte Woche unseren Betrieb durchleuchtet. Heute möchten wir Ihnen Einblick geben, wie eine Bio-Kontrolle durchgeführt wird.

Die Bio-Kontrolle umfasst eine Besichtigung des gesamten Betriebes, also der Flächen, der Gebäude und der Verarbeitungsbereiche. Dabei wird zum Beispiel darauf geachtet, dass die Haltungsbedingungen für Tiere den Ökovorschriften entsprechen, aber auch welche Betriebs- und Reinigungsmittel verwendet werden. Zudem wird anhand aller Rechnungen geprüft, ob die Produkte, die wir verkaufen ausschließlich aus biologischen Anbau stammen. Alles wird genau in einem Prüfbericht festgehalten.

Nach der nochmaligen Prüfung des Prüfberichts in der Kontrollstelle erhalten wir als Ergebnis ein Zertifikat, das uns erlaubt für ein Jahr Bio-Produkte herzustellen und zu vermarkten.

Zu der "normalen" Bio-Kontrolle nach EU-Richtlinien kommt bei uns noch die Prüfung der Einhaltung der Demeter-Kriterien. Dazu gehören u.a.:

  • 100% Bio-Futter
  • keine Enthornung
  • Einsatz biologisch-dynamischer Präparate
  • Ausschluss von hybriden Getreidesorten
  • ...

Nicht zuletzt unterziehen wir uns der Kontrolle der Kriterien des Ökokisten-Verbands. Wir möchten uns durch die gemeinsam erarbeiteten Qualitätstandards von den Handelsstrukturen im Discount- und Supermarktbereich abgrenzen.

Unter anderem regeln die Kriterien, wie die Kundenzufriedenheit sichergestellt wird oder welche Qualitätsmaßstäbe für Obst und Gemüse gelten. Ziel dieser konsequenten Vorgehensweise ist es, den anspruchsvollen Verbrauchern, die sich Woche für Woche auf „ihre Ökokiste“ verlassen, vollständige Sicherheit und umfangreiche Transparenz in folgenden Bereichen zu geben:

  • Höchste Qualität der Produkte
    im Sinne kontrolliert ökologischer Anbauweise, Regionalität, Frische und eigene Erzeugung
  • Ökologische Vertretbarkeit
    im Sinne von kurzen Transportwegen, Verzicht auf Flugware, Mehrwegverpackung und jahreszeitlichem Angebot
  • Service-Leistungen
    im Sinne moderner E-Shops, kurzer Bestellvorläufe und aktueller Saison-Angebote
  • Unternehmerische Transparenz
    durch persönliche Kontakte auf Hoffesten, persönliche Gespräche am Telefon und aktuelle Informationen über Flyer, Homepage und andere Medien

Neben den "Basis"-Richtlinien bewegen uns im Verband aber auch Zukunftsthemen wie z.B. der Klimawandel. Da wir die Kisten nur in der Region auf optimierten Touren ausliefern, entsteht ein geringerer CO2-Fußabdruck als beim Einkauf jedes einzelnen im nächsten Bio-Laden. Um dies quantifizieren zu können, erstellen wir seit zwei Jahren eine CO2-Bilanz, auf deren Basis wir weitere Maßnahmen ableiten können, um unseren CO2-Ausstoß zu reduzieren.

Um alles zu überprüfen, benötigt ein Kontrolleur auf unserem Betrieb über 2 Tage Zeit.

Und damit wird klar: Dieses aufwändige Kontrollsystem kostet nicht nur viel Zeit für die Vorbereitung und Begleitung der Kontrolle - auch der Kontrolleur und die Kontrollstelle müssen für Ihren Aufwand entlohnt werden. Nicht zuletzt aus diesem Grund sind biologische Lebensmittel etwas teurer als nicht biologische Ware. Damit bekommen Sie jedoch auch die Sicherheit, Produkte, hergestellt nach den höchsten Standards, genießen zu können.

 

Tofu vom Biohof Staller im Feld

Auch neu: Tofu von "gleich hinter der Grenze" aus regional angebauten Sojabohnen.

Der Biohof Staller im Feld von Doris Steiner und Johannes Asen liegt gegenüber von Burghausen in Hochburg-Ach. Er wurde als Schweinemastbetrieb von seinen Eltern an Johannes im Nebenerwerb übergeben. Er hat diesen auf ökologischen Landbau umgestellt und zieht jetzt die männlichen Brüder der Legehennen auf.

Der Boden ist für den Familienbetrieb das höchste Gut - die Förderung des Bodenlebens und die Steigerung der Bodenfruchtbarkeit sind ihnen eine Herzensangelegenheit. Deshalb legen sie Wert auf eine vielfältige Fruchtfolge und experimentieren gerne. So wächst auf ihren Feldern nicht nur Hühnerfutter, sondern auch Lein, Raps und Soja.

Aus den Ölsaaten wird beim Stallerhof feines Leinöl und Rapsöl gepresst. Ganz neu hat sich Doris an die Herstellung von Tofu aus den eigenen Sojabohnen gewagt. 

Unser Angebot:

Honig aus unserer Imkerei

Wir freuen uns sehr, Ihnen auch heuer Sommerhonig von unseren Bienen anbieten zu können.

Die Imkerei betreiben bei uns die Eltern von Christine: Ursula und Toni Schnappinger. Beide haben das Imkerhandwerk bereits von Tonis Vater übernommen. Somit hat die Bienenhaltung bei uns in Niederheining eine lange Tradition.

Für unseren Honig besuchen die Bienen nicht nur eine Tracht. Sie finden den Nektar in den Blüten  von unseren Apfel- und Kirschbäumen sowie dem Beerenobst, den vielen Blumen und Kräutern auf den Wiesen der Umgebung sowie Honigtau aus dem angrenzenden Wald.

Honig wird schon seit der Steinzeit um 9.000 v. Chr. genutzt. Bereits 7.000 v. Chr. wurden die ersten Hausbienen gehalten. Da der Umgang mit den vormals noch aggressiveren Bienen die Honiggewinnung zu einer echten Herausforderung machte, hatte ein Topf Honig im alten Ägypten den Gegenwert von einem Esel.

Unser Angebot:

Neuer Ziegenkäse von Maria Frisch

Seit neuestem finden sich in unseren Kisten auch Ziegenkäsespezialitäten aus der Region.

Auf ihre Ziegen lässt Maria Frisch aus Wonneberg nichts kommen. „Mit denen erlebt man immer wieder Überraschungen, weil sie klüger und unternehmungslustiger sind als andere Nutztiere im Stall.“ Begonnen hat alles vor elf Jahren. Damals war Maria Frisch bereits mit selbstgemachtem Käse aus Kuhmilch von ihrem Hof auf Bauernmärkten unterwegs. „Nachdem unsere Kunden immer wieder nach Käseprodukten aus Ziegenmilch gefragt haben, beschlossen mein Mann Johann und ich, zweigleisig zu fahren“.

Inzwischen verarbeitet Maria 100 Liter Ziegenmilch pro Woche zu Ziegenfrischkäse, Weichkäse und Schnittkäse.

Schnittkäse:

Ziegenschnittkäse --> 3,89 €/100 g

Ziegenfrischkäse in wiederverwendbaren 145 g Gläsern:

Natur --> 4,79 €/St.

Bruschettagewürz und Sonnenblumenöl --> 4,79 €/St.

Feuer und Flamme mit Sonnenblumenöl --> 4,79 €/St.

Marrakesch Gewürz mit Rapsöl --> 4,79 €/St.

Toscana mit Sonnenblumenöl --> 4,79 €/St.

Kräuterbeet mit Sonnenblumenöl --> 4,79 €/St.

Kräuter aus dem Garten --> 4,79 €/St.



Karotten - nicht nur gut für Augen und Haut

Letzte Woche haben die Familie Spitzauer und Markus Hager mit der Karottenernte angefangen. Heute zeigen wir, warum die Karotten in keiner unserer Kisten fehlen dürfen.

Karotten finden sich heute weltweit in allen Küchen. Ursprünglich stammt sie jedoch aus Zentralasien.

Neben kleineren Mengen an Eisen, Kalium und Calcium ist Betacarotin mit 5 - 30 mg / 100g der wichtigste Inhaltsstoff der Karotte. Das Wurzelgemüse ist damit der wichtigste Lieferant für die Vorstufe von Vitamin A. Das ist unter anderem wichtig für unser Sehvermögen und das Wachstum der Haut. Bereits eine mittelgroße Karotte genügt, um unseren Tagesbedarf an Vitamin A zu decken.

Damit unser Körper das Betacarotin optimal aufnehmen kann, sollten Karotten gekocht werden. Dadurch werden die Zellmembranen aufgebrochen und das hitzebeständige Betacarotin freigesetzt. Damit der fettlösliche Pflanzenstoff optimal im Körper transportiert werden kann, kombiniert man die Karotten am besten mit etwas Butter, Käse oder Öl.

Übrigens: Wenn Babys viel Karottenbrei essen, verfärbt das Betacarotin die Haut gelblich. Bei Erwachsenen ist der Effekt erst ab täglich 5 kg Karotten zu erkennen.

Aufgrund des hohen Gehalts an Antioxidantien wird den Karotten eine gewisse krebshemmende Wirkung nachgesagt. Die Antioxidantien helfen die freien Radikale zu binden, die sonst Schäden am Erbmaterial der Zellen verursachen können.

Unser Angebot:

oekokiste@biohof-lecker.de
Tel.: +49 (0)8682 953224
Mo. - Fr. 8:00 - 12:30
Biohof Lecker

Lieferservice direkt vom Bauernhof