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Wie unser Bio-Boden den Klimawandel bremst
Der Boden ist unser zweitgrößter Kohlenstoff-Speicher. Er speichert mehr Kohlenstoff, als die Atmosphäre und alle Pflanzen auf der Erde zusammen. Nur die Ozeane binden noch mehr Kohlenstoff. Aber der Boden steht massiv unter Druck: Er wird verdichtet, kontaminiert, überdüngt, zubetoniert oder durch falsche Bearbeitung unfruchtbar gemacht. So kann er sein riesiges Klimaschutz-Potenzial natürlich nicht ausspielen.
Wie man den CO2-Speicher Boden schützt, zeigt die ökologische Landwirtschaft. Das Zauberwort heißt: Humus. Der entsteht durch abgestorbene Pflanzenreste in der Erde, die von leistungsfähigen Helferlein wie Regenwürmern, Springschwänzen, Käferlarven, Asseln, Pilzen und Bakterien „verdaut“ werden. Dabei wird Kohlenstoffdioxid aus der Luft gespeichert. Zusätzlich entsteht im Ökolandbau neuer Humus durch Gründüngung, abwechslungsreiche Fruchtfolgen und das Ausbringen von Kompost und Mist. Das ist nicht nur gut für das Klima, sondern sichert auch die Bodenfruchtbarkeit.
Wie unmittelbar der Zusammenhang zwischen Konsum und Bio-Boden ist, zeigt unser Laufener Landweizen. Auf jedem m² wachsen ca. 200 - 300 g Körner. Für ein kg Brot braucht es ca. 650 g Mehl. Wenn Sie ein Laufener Landweizen Brot kaufen schützen Sie so direkt ca. 3 m² Ökofläche für ein Jahr.







