Am Sonntag, 11. Oktober 2026, sind wir mit unserem Verkaufsmobil für Milch und Käse beim 29. Waginger Bauern und Handwerkermarkt dabei. Von 11:00 bis 16:00 Uhr verwandelt sich der Ortskern von Waging am See wieder in einen großen Markt für Handwerk und Spezialitäten aus der Region.
Bei uns findest Du frische Milch und Produkte aus unserer Hofmolkerei in Schiffmoning, dazu eine Auswahl an Käse. Probier Dich gern durch und lass Dir erzählen, wie unsere Milchprodukte entstehen.
Rund um unseren Stand kannst Du an vielen Ständen mit Kunsthandwerk, Holzschnitzereien und Geschenkideen entlangbummeln. Im Festzelt gibt es Schmankerl aus der Gegend, dazu spielt die Waginger Wirtshausmusi. Der Eintritt ist frei.
Wir freuen uns auf Dich!
Wann: Sonntag, 11. Oktober 2026, 11:00 bis 16:00 Uhr
Wo: Ortskern Waging am See
Eintritt: frei

Du naschst gern, aber nicht immer ganz ohne Hintergedanken?
Bei der VHS Freilassing zeigt Christine, wie sich Süßes ganz ohne raffinierten Zucker zubereiten lässt: cremig, fruchtig oder knackig, ganz nach Geschmack. Gesüßt wird stattdessen mit Datteln, Honig und getrockneten Früchten.
Gemeinsam bereiten wir verschiedene Naschereien zu und probieren aus, wie unterschiedlich die einzelnen Süßungsmittel schmecken. Du erfährst, welche es gibt, wie sie sich in der Küche verhalten und wofür sich welches am besten eignet.
Alle Rezepte kommen ohne Backofen aus, sind schnell gemacht und lassen sich zu Hause leicht abwandeln. Du nimmst Ideen mit, die auch im Familienalltag funktionieren. Und natürlich darfst Du alles probieren.
Wann: Donnerstag, 22. Oktober 2026, von 18:00 bis 21:00 Uhr
Wo: Mittelschule Freilassing
Kosten: 35 Euro
Anmeldung: [über die VHS Freilassing, Link oder Kursnummer einsetzen]
Wir freuen uns auf Dich!

Für die Auslieferung vom 5. bis 10. Oktober kannst Du wieder Rindfleisch bei uns vorbestellen, diesmal von unserem eigenen Weideochsen. Bestellen kannst Du bis 1. Oktober im Shop, in der App oder telefonisch.
Den Sommer hat er zusammen mit einigen Jungrindern auf unserer vier Hektar großen Weide in Triebenbach verbracht. Wir bewirtschaften sie extensiv, also mit wenigen Tieren auf großer Fläche. So wechseln sich kurz abgefressene Stellen mit hohem Gras und blühenden Kräutern ab.
Auch die Kuhfladen gehören dazu. In ihnen entwickeln sich Käfer, Fliegen und ihre Larven, und die sind Futter für Vögel wie Star, Bachstelze und Kiebitz. Diese Arten sind auf offene, beweidete Flächen angewiesen. Der Kiebitz steht in Bayern auf der Roten Liste.
Geschlachtet wird direkt auf der Weide. Der Ochse muss dafür nicht transportiert werden und bleibt bis zuletzt in seiner gewohnten Umgebung. Für uns gehört das zu einem respektvollen Umgang mit dem Tier. Und wir finden: Das schmeckt man.

Letzte Woche haben wir die nächsten reifen Äpfel von unseren Streuobstwiesen geerntet. Unsere Bäume sind zum Teil schon sehr alt und wachsen bei uns ganz ohne Pflanzenschutzmittel, auch ohne Kupfer, das im Bioanbau eigentlich erlaubt wäre. Stattdessen setzen wir auf die natürliche Widerstandskraft der Bäume und auf Nützlinge, die Schädlinge in Schach halten.
Das sieht man den Äpfeln manchmal an. Kleine Flecken auf der Schale oder eine ungleichmäßige Form gehören dazu. Am Geschmack ändert das nichts.
Viele Inhaltsstoffe sitzen direkt in und unter der Schale. Also am besten einfach waschen, hineinbeißen und das volle Aroma genießen!

Die Süßkartoffel, auch Batate genannt, sieht der Kartoffel ähnlich, gehört aber zu einer ganz anderen Pflanzenfamilie. Ihr Fruchtfleisch leuchtet orange, schmeckt angenehm süßlich und wird beim Garen wunderbar cremig.
Unsere Süßkartoffeln kommen nicht aus Spanien, sondern von der Insel Reichenau am Bodensee. Das milde Klima dort macht den Anbau auch in Deutschland möglich. Frisch schmecken sie am besten, verbrauche sie deshalb innerhalb von ein bis zwei Wochen. Lagere sie kühl und dunkel, aber nicht im Kühlschrank: Dort werden sie hart und bekommen dunkle Stellen.
In der Küche sind sie vielseitig: Im Ofen oder im Topf brauchen sie je nach Größe 30 bis 45 Minuten. Du kannst sie aber auch roh essen, zum Beispiel fein geraspelt im Salat.

Christine war in den letzten Tagen unterwegs und hat verschiedene Käsereien in Tirol und im Salzburger Land besucht. Dabei gab es spannende Einblicke in die traditionelle Käseherstellung und die Möglichkeit, den Menschen hinter den Produkten über die Schulter zu schauen.
Natürlich durfte auch das Verkosten nicht fehlen. Es wurden viele verschiedene Käsesorten probiert – und dabei einige echte Schmankerl entdeckt.
Das Beste daran: Ab Montag gibt es eine Auswahl dieser besonderen Käsespezialitäten bei uns im Sortiment.

Am 3. März ist Tag des Artenschutzes. Nach Angaben der Roten Liste sind mehr als 8.400 wildlebende Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Noch viel mehr gelten als gefährdet oder anfällig.

Ökologischer Landbau hat nachweisbare Vorteile für die Umwelt. Das zeigt eine Auswertung des Thünen Instituts, für die mehrere hundert Vergleichsstudien herangezogen wurden: Gegenüber dem konventionellen Anbau schneidet der Ökolandbau je Hektar vor allem beim Gewässerschutz, bei der Bodenfruchtbarkeit und bei der Artenvielfalt besser ab.

Edelschimmel und Rotschmierebakterien sorgen beim Käse für das typische Aroma, den charakteristischen Geschmack und das Aussehen vieler unserer Käsesorten. Normalerweise befinden sich die Pilze und Bakterien auf der Rinde. Durch das Schneiden des Käses gelangen diese jedoch auch auf die Schnittfläche. Nach ein paar Tagen Lagerung kann sich dann auch auf der Schnittfläche die Kultur von der Rinde ausbreiten.

In der Natur wächst nichts nach Maß. Dennoch werden Obst und Gemüse, die optisch nicht der gängigen Norm entsprechen, häufig aussortiert – obwohl sie geschmacklich und qualitativ einwandfrei sind.