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MaroniMaroni - eiweißreiche Magenwärmer

Ob als Fülle für Gans oder Ente, glaciert als Beilage zu Wildgerichten oder einfach am Grill bzw. im Backofen geröstet, die Esskastanien schmecken immer wieder herrlich. Früher galten die eiweißreichen Magenwärmer als "Brot der armen Leute". Die Edelkastanien enthalten viel Stärke, so dass sie in schlechten Erntejahren als Getreideersatz genutzt wurden. Heute sind die Maroni zum Einen eine Delikatesse für Feinschmecker, zum Anderen kann das Mehl auch für Zöliakie-Patienten verwendet werden, denn die Kastanien sind glutenfrei.

Schon Hildegard von Bingen wusste, dass Edelkastanien ein wahres Aufputschmittel  für geistig und körperlich Erschöpfte sind. Grund dafür ist der hohe Vitamin B- und Phosphor-Gehalt. Doch auch bei einer Magen-Darm-Grippe können Maroni helfen. Sie sind außerdem fettarm und nicht so kalorienreich wie Nüsse.

Maroni müssen geschält werden. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die wohl gebräuchlichsten sind das Kochen im Wasser oder das Backen im Ofen. Zuvor müssen die Edelkastanien jedoch kreuzförmig eingeritzt werden, damit sie nicht platzen und sich die Schale besser lösen lässt.

TIPP: Schälen Sie auch die innere, etwas bittere Hautschicht der Maroni mit ab.

LAGERTIPP: Lagern Sie Maronis nicht zu lange! Bei Raumtemperatur beginnen sie nach ca. 1 Woche zu keimen.

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Zuckerhut - bitterer Vitaminspender

Zuckerhut schmeckt nicht süß - er ist bitter. Seinen Namen verdankt er seiner optischen Ähnlichkeit mit der historischen Herstellungsform von Zucker.

Trotz seines rassen, herb-bitteren nussigen Aromas sollte der Zuckerhut-Salat nicht verschmäht werden. Versorgt er uns doch auch im Winter aus der Region mit Vitaminen und Ballaststoffen. Die Bitterstoffe unterstützen die Tätigkeit von Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse.

Zuckerhut enthält reichlich Inulin. Dieses begünstigt die Entwicklung von Bakterienstämmen im Darm, was unserer Gesundheit förderlich ist.

Die Bitterstoffe können zwar mit lauwarmen Wasser ausgewaschen werden. Damit gehen jedoch viele der wertvollen Inhaltsstoffe des Zuckerhuts verloren. Für die Zubereitung von Salat verträgt er kräftige, geschmacksintensive Saucen. Da sich Bitteres und Süßes ergänzen, ist der Salat in Kombination mit Äpfeln, Karotten, Orangen oder Nüssen etwas Außergewöhnliches und sehr Schmackhaftes.

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