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Am 3. März ist Tag des Artenschutzes. Nach Angaben der Roten Liste sind mehr als 8.400 wildlebende Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Noch viel mehr gelten als gefährdet oder anfällig.
Leider wird vielfach die Landwirtschaft als (Mit-)Verursacher des Artensterbens genannt. Doch hat die Landwirtschaft in Mitteleuropa erst dazu geführt, dass aus einer undifferenzierten, überwiegend von Wald geprägten Naturlandschaft, eine vielfältige Kulturlandschaft mit offenen Wiesen, Weiden und Feldern entstanden ist, die die Einwanderung von licht- und wärmeliebenden Pflanzenarten ermöglichte. Mit ihnen kamen viele Insektenarten. Mit dem Getreideanbau siedelten sich Ackerwildkräuter an.
Jedoch wurden blütenreiche Äcker und Wiesen in den vergangenen Jahrzehnten immer seltener. Der ökologische Landbau erzeugt nicht nur gesunde Lebensmittel, er trägt auch zum Artenschutz bei:
Um die Ackerwildkrautvielfalt zusätzlich zu fördern bringen wir zusammen mit der Biosphärenregion BGL gezielt Ackerwildkräuter in unserem Laufener Landweizen aus. Den Erfolg haben wir im letzten Jahr ausgewertet. In unserem Laufener Landweizen Feld konnten wir 15 verschiedene Ackerwildkräuter finden!
Die Nutzungsintensität von Grünlandstandorten ist auch im biologischen Landbau oft hoch. Weiden sind jedoch bei extensiver Nutzung ein wunderbarer Rückzugsort für viele Arten wie Feldhasen oder Insekten, die das Kleinbiotop „Kuhfladen“ bevölkern. Darum nehmen wir am Vertragsnaturschutzprogramm „Extensive Weidenutzung“ teil.
Vielen Dank, dass Sie uns mit Ihrem Einkauf bei uns, bei unseren Natur- und Artenschutzbemühungen unterstützen!