Staudensellerie - ein alteingesessener Exot


StaudensellerieNächste Woche gibt es Staudensellerie vom Obergrashof. Dieser gilt bei uns immer noch als Exot, obwohl sein Ursprung in Europa liegt. In Großbritannien, den USA und rund ums Mittelmeer gehört er zu den wichtigsten Gemüsesorten. Sellerie diente den alten Ägyptern als Grabbeigabe und die Griechen und Römer widmeten ihn Hades, dem Gott der Unterwelt. Zudem trugen die alten Römer bei Festgelagen oftmals Kränze aus Sellerie, um sich vor einem Kater zu schützen. Vielleicht kommt daher die Selleriestange in der Bloody Mary.
 
Die knackigen und dabei zarten Stängel des Staudensellerie schmecken roh ebenso köstlich wie gekocht oder Überbacken. Dabei schmeckt er nur mild nach Sellerie.
 
Staudensellerie hält sich im Kühlschrank bis zu einer Woche frisch und knackig. Wichtig: Lagern Sie das Gemüse getrennt von Äpfeln, Birnen und Avocados – sie geben das Gas Äthylen ab und lassen Staudensellerie dadurch schneller schlapp und welk werden.
 
Staudensellerie ist leicht zu putzen: Man muss nach dem Waschen lediglich mit einem Messer die Wurzelansätze entfernen, die Fäden abziehen und kann die Stangen dann in Scheibchen schneiden oder im Ganzen verwenden.
 
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