CO2-Challenge - Tipps zum CO2 sparen

HolzhausDie Metropolregion Nürnberg hat in der Fastenzeit die CO2-Challenge ausgerufen, um das Bewusstsein dafür zu wecken, dass jeder daran arbeiten kann, seinen CO2-Fußabdruck zu senken - oft mit kleinen Veränderungen.

Der erste Schritt, um seinen CO2-Fußabdruck einschätzen zu können ist die individuelle Ermittlung der persönlichen CO2-Bilanz. Ein einfaches Hilfsmittel hat dazu das Umweltbundesamt mit dem CO2-Rechner zur Verfügung gestellt: https://uba.co2-rechner.de/de_DE/

Zwei Tonnen CO2 darf jeder Mensch jährlich verursachen, damit wir den Treibhauseffekt nicht verstärken und das Klima schützen. Die durchschnittlichen tatsächlichen Emissionen liegen jedoch bei über 11 Tonnen. Die Emissionen verteilen sich auf folgende Bereiche:

- 2,8 Tonnen CO2 für Strom und Wohnen
- 1,3 Tonnen fürs Heizen
- 1,7 Tonnen durch Ernährung
- 2,1 Tonnen für den Transport
- 3,8 Tonnen für anderen Konsum (Möbel, Kleidung, Elektroartikel)

Jede Woche greifen wir einen der fünf Bereiche heraus und geben Ihnen praktische Tipps, um die CO2-Emmisionen in dem Bereich zu verringern. Den Anfang machen wir mit dem Bereich Strom und Wohnen:

- Die einfachste und dabei sehr effektive Maßnahme ist der Wechsel zu Ökostrom.
- Eine gute Wärmeisolierung hilft, den Wärmeverlust von Gebäuden zu reduzieren. Hier gilt es, sich gut beraten zu lassen. Nicht alle Isoliermaterialien sind ökologisch sinnvoll.
- Eine Reduzierung der Wohnraumtemperatur im Winter um 1-2 °C hat einen großen Effekt.
- Altbau vor Neubau! Den größten ökologischen Fußabruck ihres Lebens erzeugen Bauherren beim Hausbau durch die verwendeten Materialien wie Ziegel und Beton. Durch Holz als Baumaterial kann CO2 dagegen langfristig gebunden werden.
- Neue Elektrogeräte sollten einen möglichst niedrigen Strombedarf haben. Da ein großer Teil der Energie, dass ein Gerät in seinem Lebenszyklus verbraucht, schon in der Herstellung benötigt wird, gilt es Geräte möglichst lange zu nutzen.