Das neue Weidejahrling-Projekt

Wir möchten Ihnen heute das neue Weidejahrling-Projekt von Naturland unter der Leitung von Stephan Scholz vorstellen bei dessen Vermarktung wir unterstützend mit wirken.

Hintergrund:

Der Absatz von Bio-Milchprodukten ist in den letzten Jahren um knapp 10 % jährlich gewachsen. Damit die Kühe Milch geben, bekommen sie jährlich ein Kalb. Naturgemäß sind die Kälber halb/halb männlich und weiblich. Während die weiblichen Kälber vor allem für die Nachzucht benötigt werden, werden die männlichen Kälber zur Mast heran gezogen. Leider wächst jedoch der Absatz von Biofleisch nicht in dem gleichen Ausmaß wie die der Absatz von Bio-Milch. Dies führt dazu, dass männliche Kälber nicht von biologischen Mästern aufgezogen werden, sondern diese in die konventionelle Haltung gehen. (Ein Dilemma, dass ähnlich auch bei den Hühnern auftritt, weshalb wir beim Bruderhanprojekt mitmachen).

Durch das neue Projekt "Chiemgauer Weidejahrling" sollen mehr männliche Kälber in den Öko-Milchviehbetrieben aufgezogen werden.

Was macht den Chiemgauer Weidejahrling aus?

- Besonders artgerechte Aufzucht bei der eigenen Mutter oder einer Ammenkuh
- Kalb verbleibt ohne Tiertransport auf dem Geburtsbetrieb
- Viel Platz im Stall mit Stroheinstreu und naturgemäßer Gruppenhaltung und langer Weidezeit
- Ohne Eingriffe am Tier (keine Enthornung, keine Kastration)
- Fairer Preis für die Öko-Landwirte

Der Weidejahrling wird ca. 12 Monate alt und verbringt etwa die Hälfte seines Lebens auf der Weide. Das Tierwohl steht im Mittelpunkt. Langsames Wachstum und viel Bewegung erzeugen ein Produkt, das die Zartheit von Kalbfleisch mit dem typischen Rindfleischgeschmack ausgewachsener Rinder vereint.

Unser Angebot für die KW51 (Vorbestellung bis 10.12):

Unser Angebot für die KW52 (Vorbestellung bis  17.12):