Maroni - eiweißreicher Magenwärmer

MaroniOb als Fülle für Gans oder Ente, glaciert als Beilage zu Wildgerichten oder einfach am Grill bzw. im Backofen geröstet, die Esskastanien schmecken immer wieder herrlich. Früher galten die eiweißreichen Magenwärmer als "Brot der armen Leute". Die Edelkastanien enthalten viel Stärke, so dass sie in schlechten Erntejahren als Getreideersatz genutzt wurden. Heute sind die Maroni zum Einen eine Delikatesse für Feinschmecker, zum Anderen kann das Mehl auch für Zöliakie-Patienten verwendet werden, denn die Kastanien sind glutenfrei.

Schon Hildegard von Bingen wusste, dass Edelkastanien ein wahres Aufputschmittel  für geistig und körperlich Erschöpfte sind. Grund dafür ist der hohe Vitamin B- und Phosphor-Gehalt. Doch auch bei einer Magen-Darm-Grippe können Maroni helfen. Sie sind außerdem fettarm und nicht so kalorienreich wie Nüsse.

Maroni müssen geschält werden. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die wohl gebräuchlichsten sind das Kochen im Wasser oder das Backen im Ofen. Zuvor müssen die Edelkastanien jedoch kreuzförmig eingeritzt werden, damit sie nicht platzen und sich die Schale besser lösen lässt.

TIPP: Schälen Sie auch die innere, etwas bittere Hautschicht der Maroni mit ab.

LAGERTIPP: Lagern Sie Maronis nicht zu lange! Bei Raumtemperatur beginnen sie nach ca. 1 Woche zu keimen.

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