Melanzani/Auberginen von Rosi Klinger

Die Auberginen stammen wahrscheinlich aus Asien, wo sie schon seit mehr als 4.000 Jahren angebaut werden. Nach Europa gelangten sie erst relativ spät im 15. Jahrhundert. In Deutschland und Österreich bürgerten sich dabei unterschiedliche Bezeichnungen für die "Eierpflanze" ein. Das Wort Melanzani kommt aus dem Italienischen. Die Bezeichnung "Aubergine" wurde dagegen erst Mitte des 20. Jahrhunderts aus dem Französischen entlehnt.

Die Auberginen enthalten, wie die anderen Nachtschattengewächse, Solanin und sind deshalb roh nicht genießbar. Sie werden deshalb gegrillt, gebraten, geschmort oder gedünstet. Man kann Auberginen wunderbar mediterran würzen: mit Knoblauch, Olivenöl, Thymian, Rosmarin, Salbei und Zitrone, mit Basilikum und Rucola. Es passen aber auch eher zarte Gewürze dazu, wie Zwiebeln, Petersilie, Kerbel oder andere heimische Kräuter.

Hier noch ein paar Tipps:

- Auberginen müssen nicht eingesalzen werden
Die neuen Sorten enthalten kaum noch Bitterstoffe. Durch das Salzen würden nur wertvolle Inhaltsstoffe ausgeschwemmt werden.
- Auberginen brauchen kein Fett, um Aroma zu entwickeln
Auberginen können zwar viel Fett beim Anbraten aufnehmen - sie geben dieses jedoch wieder ab, wenn sie gar sind.
- Auberginen oxydieren
Auberginen oxydieren schnell an der Luft. Deshalb sollten sie in Wasser eingelegt oder mit Öl eingepinselt werden.

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