Zitrusfrüchtesaison

Zitrusfrüchte gehören in der kalten Jahreszeit zu den beliebtesten Obstsorten. Sie sind gesund und versorgen uns mit viel Vitamin C.

Gerade zu Beginn der Zitrusfrüchte-Saison können manche Früchte noch eine grünliche Schale haben. Das ist kein Anzeichen mangelnder Reife. Ein sattes Orange entsteht vielmehr erst durch die Temperaturdifferenzen zwischen Tag und Nacht. Ihre typische Farbe erhalten die Zitrusfrüchte in südeuropäischen Ländern durch frostige Winternächte, im Sommer hingegen bleiben sie grün.

Clementinen und Orangen beziehen wir derzeit vor allem von Carpenaturam: Im vergangen Jahr haben wir den Betrieb besucht und konnten so direkt sehen, woher unsere Zitrusfrüchte kommen und wie sie erzeugt werden. Carpenaturam darf sich ungeniert als "Der Experte" für biologische Zitrusfrüchte in Kalabrien nennen. Bereits 1984 stellte das Unternehmen als eines der Ersten in Italien auf Bio um. Carpenaturam ist ein Familienbetrieb in zweiter Generation. Die vier Geschwister sind junge und erfolgreiche Unternehmer mit einem hohen Engagement für den ökologischen Landbau. Und das sieht man ihnen auch an: Mit Begeisterung und wohl verdientem Stolz präsentieren sie ihren Hof und die weitläufigen Zitrusflächen.

Natürlicher Pflanzenschutz bei Carpenaturam

Unerlässlich für die Bestäubung sind Bienen. Daher ziehen Imker während der Blüte mit ihren Bienenkästen von Plantage zu Plantage. Als Untersaat und Bodendecker werden wilde Kleemischungen eingesetzt. Sie können auch regelmäßig als Gründüngung eingearbeitet werden. Zusätzlich wird Mist von einem Biobetrieb eingekauft.

Olivenbäume dienen zwischen den einzelnen Feldabschnitten als Windschutz und Trennbereich. Die Clementinen und Orangen werden übrigens auf Bitterorangen aufgepfropft. Als „Untersatz" ist die Bitterorange wesentlich robuster und wurzelfreudiger als die eigentlichen Nutzpflanzen. Die Vermehrung erfolgt somit über Stecklinge und nicht über Samen.

Um den Schädlingsdruck in den Griff zu bekommen, werden in der Blütezeit lediglich Pheromonfallen für die Männchen aufgebaut.

Warum Zitrusfrüche aus biologischem Anbau?

Obwohl Zitrusfrüchte von Natur aus gut verpackt sind, sind sie druckempfindlich und faulen schnell. Konventionelle Früchte werden deshalb mit fäulnishemmenden Mitteln behandelt. Beim Schälen können diese Mittel dann auch auf das Fruchtfleisch gelangen.

Bei biologisch angebauten Zitrusfrüchten werden weder Spritz- noch Schutzmittel zur Reifung oder Konservierung eingesetzt. Das verringert die Schadstoffbelastung  enorm!

Zitrusfrüchte richtig lagern

Je dicker die Schale, desto länger lassen sich die Früchte lagern. Gut geeignet für die Lagerung ist das Obstfach im Kühlschrank oder eine kühle Speisekammer mit ca. 8° C. Damit sich das volle Aroma entfalten kann, sollten die Früchte vor dem Verzehr auf Zimmertemperatur gebracht werden.

Unser Angebot:

Clementinen --> 6,39 €/kg    
(Sorte Caffin von Biosybaris/Carpenaturam)

Die Clementine zählt zu den bekanntesten Zitrusfrüchten. Unter der dicken, leicht pellbaren Schale verbirgt sich zartes, saftiges und sehr süßes Fruchtfleisch. Meist sind die Clementinen kernlos. Falls dennoch Kerne in den Früchten enthalten sind, liegt das an den Bestäubern. Wachsen in der Nähe der Clementinen Mandarinensorten mit Kernen, kann eine neue Kreuzung mit Kernen entstehen.

 

Orangen --> 4,79 €/kg

(von Carpenaturam)

 

Satsumas --> 3,89 €/kg

Die Satsuma ist eine aus Südjapan stammende Zitruspflanze. Die Früchte sind süß, fast kernlos und wenig sauer. Obwohl sie bei uns auch als kernlose "Mandarinen" bekannt sind, sind sie nicht mit Mandarinen identisch.

Da die Satsuma-Bäume eine große Toleranz gegen niedrige Temperaturen haben, reifen sie relativ früh. Sie sind darum jetzt schon in größeren Mengen verfügbar und deshalb günstiger als Clementinen.