Säuglingsnahrung


Wenn nicht gestillt werden kann oder abgestillt wird, ist die industriell hergestellte Säuglingsnahrung die Alternative.

Von Anfang an: nur Säuglingsanfangsnahrung „Pre“ oder „1“

Die Säuglingsanfangsnahrungen sind der Muttermilch in ihrer Zusammensetzung am ähnlichsten. Die „Pre“-Nahrung enthält als Zucker nur Laktose und kann deshalb nach Bedarf gefüttert werden. Sie hält nicht so lange vor, wird aber sehr gut vertragen. Ideal für die ersten 4 Monate.

Bei der „1“-Nahrung ist außer Laktose noch Stärke enthalten, deshalb sättigt sie länger. Man sollte auch aufpassen, dass die „1“er-Nahrung keine anderen Zucker enthält. Sie ist nicht ganz so gut verdaulich wie die „Pre“-Nahrung. Ideal, wenn Sie nach dem 1. Vierteljahr zufüttern.

Überflüssig: Folgenahrung „2“ und „3“

Die beiden Folgemilchnahrungen sind total überflüssig, da sie einen hohen Eiweiß- und Mineralstoffgehalt haben. Außerdem sind sie erst ab der 7. Monat bzw. ab dem 10. Monat verträglich. Diese Zusammensetzungen entsprechen kaum der Muttermilch. Überfütterung und eine zu schnelle Gewichtszunahme können die Folgen sein. Da Babys im zweiten Lebenshalbjahr Beikost bekommen, decken sie damit ihren Energiebedarf und brauchen keine Milch, die zusätzlich noch Energie zugesetzt ist.

HA-Nahrung

Ist die hypoallergene Kost für Babys, die allergiegefährdet sind, d.h. Vater und/oder Mutter sind Allergiker. Für diese Risikokinder ist die Muttermilch am besten. Die HA-Nahrung ist sehr bitter und soll auch nur in Absprache mit dem Arzt gegeben werden.